Stommel-Musterhaus “Bambus“
Setzungsfreie Blockblohlen-Konstruktion – Wärmepumpe auch zum Kühlen
Es heißt nicht etwa "Kiefer" oder "Fichte", sondern "Bambus". Und in der Tat ist das Stommel-Musterhaus in Wuppertal ein Exot unter den Massivholzhäusern. In punkto Architektur ebenso, wie durch seine Bauweise und Ausstattung…
Obwohl aus massiven Holzbohlen errichtet, hat das Haus "Bambus" nichts von einem traditionellen Blockhaus. Mit seinem hohen, in der Querachse asymmetrischen Baukörper demonstriert es, was im zeitgemäßen Massivholzbau alles möglich ist.
Großflächige, bodentiefe Verglasungen – plus Eckfenster an allen sechs(!) Hausecken – bringen üppig Tageslicht herein. Und die senkrechte Fassadenstruktur des Erdgeschosses deutet auf eine bauliche Einzigartigkeit hin: die von Stommel-Haus patentierte Außenwandkonstruktion aus senkrecht gestellten Blockbohlen-Elementen. Diese mehrschichtige Wand ist absolut winddicht, im Kern zusätzlich wärmegedämmt und trotzdem durchgängig dampfdiffusionsoffen. Garantiert wird damit auch ein ausgezeichneter sommerlicher Wärmeschutz.
Besonderes Raum- und Klangerlebnis
Man betritt das Gebäude durch einen praktischen Windfang mit Garderobe und Gäste-WC und wird empfangen im offenen Koch-Ess-Wohn-Bereich: ein rund 9,50 mal 9,00 Meter großer, spannend gegliederter Raum mit knapp sieben Metern Höhe bis hinauf in den sichtbaren First. Eine offene Treppe führt zu einem freien Steg als Verteilerflur im Obergeschoss. Das alles schafft, passend zum Firmenslogan "Ein Haus wie ein Baum", besondere Raumerlebnisse sowie eine außergewöhnliche Akustik, nicht nur für Musikliebhaber.
Der Gestaltungsentwurf steht für Freiheit, Großzügigkeit und Harmonie und wurde in der Wuppertaler "Eigenheim & Garten"-Ausstellung als anspruchsvolles "Domizil für zwei" realisiert; mit Büro-/Gästezimmer und Hauswirtschafts-/Technikraum im Erdgeschoss, unterm Dach bieten Schlafzimmer, Durchgangs-Ankleide und Bad/Sauna ein hochwertiges Ambiente.
Bei Bedarf kann man im DG ein zusätzliches Kinderzimmer einplanen und das 150-Quadratmeter-Haus lässt sich auf der Eingangsseite leicht durch einen separat erschlossenen Anbau um nochmals 60 Quadratmeter erweitern.
Zukunftsweisende Konzepte realisiert
Die sprichwörtliche Wohlfühlatmosphäre in dem Holzhaus wird natürlich bestimmt von seinem massiven Hauptbaustoff. Doch sind hier Probleme durch das übliche Setzungsverhalten von Blockbohlen ausgeschlossen; weil diese im EG senkrecht stehen und fürs DG als Elementwände konstruiert und ebenfalls im Werk computergesteuert vorgefertigt werden.
Zukunftsweisend ist neben der Konstruktion auch die Kombination des Traditionsbaustoffs Holz mit neuester, umweltschonender Heiztechnik. Das Material ist quasi aus Sonnenenergie erwachsen, und zum Heizen dient die in der Erde gespeicherte Wärme der Sonne. Diese kostenlose Heizenergie wird von einer Erdsonden-Wärmepumpe gefördert, die kombiniert mit einer Solaranlage zum stimmigen Gesamtkonzept gehört. Nach Erfahrungswerten liegen die Heizkosten übers gesamte Jahr bei nur etwa 200 Euro.
Bereits der Bau kann als so genanntes "Energiesparhaus 60" (Jahres-Primärenergiebedarf unter 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche) von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziell gefördert werden.
Natur-Kühlung und anderer Luxus
Im heißen Sommer setzt man die Erdwärmepumpe sogar zum ökologischen Kühlen ein; für rund 20 Euro pro Jahr! Eine Funktion, die, wie beispielsweise eine frei stehende Designer-Badewanne und andere Accessoires in die Abteilung Luxus gehört und bestens zu solch´ einem noblen Massivholzhaus passt.
Schließlich soll es ja einem hohen Anspruch gerecht werden, den Firmenchef Franz Stommel so formuliert: "Stommel-Haus baut unter ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten die schönsten und besten Massivholz-Häuser; maßgeschneidert, in denen sich die Bewohner besonders wohl fühlen."
Text: Stand April 2008.