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Pelletofen: Heizen mit Pelletöfen

 

Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln. Den größten Anteil unter den erneuerbaren Energien nimmt heute schon die Bioenergie ein. Holz als nachwachsender Rohstoff, der in ausreichendem Maße verfügbar ist, nimmt hier eine herausragende Position als Energieträger ein. Heizen mit Stückholz oder Holzpellets für die Wärmegewinnung mit einem Pelletofen. Dank der Pelletiertechnik können im häuslichen Bereich Holzpellet-Zentralheizungen, Pellet Kaminofen, Pelletöfen mit dem Brennstoff Holz zur Wärmeerzeugung genutzt werden. Auch eine Kombination aus Pellet Heizung und Stückholzheizung ist möglich. Ebenso die Kombination von Holzpellet Heizung und Solaranlage.

 

Holzheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen

 

Die Nachfrage nach Heizungen, die mit erneuerbaren Energiearten betrieben werden, boomt in Deutschland. Nach Angaben von Andreas Lücke, Geschäftsführer des Verbands Haus-, Energie-, und Umwelttechnik, wurden 2006 in Deutschland rund 55 000 Holzheizkessel installiert, eine Steigerung um 72 Prozent. Der Absatz von Wärmepumpen erhöhte sich um 120 Prozent auf 55 000, und es wurden 140 000 Solaranlagen zur Erzeugung von Warmwasser oder zur Heizung installiert, ein Plus von 58 Prozent.

 

Heizungssysteme für Holzpellets

Am Markt werden verschiedene Heizungsbauarten zur Nutzung von Holzpellets angeboten, die sich vor allem in Bezug auf Anwendungsbereich, Heizleistung und Bedienkomfort unterscheiden:

 

 

 

Heizleistung und Wirkungsgrad der Pellet Heizung

 

Die Kesselnennleistung muss dem Heizbedarf des Hauses angepasst sein. Dazu notwendig ist eine Wärmebedarfsrechnung, die ein Energieberater oder der Heizungsinstallateur vor Ort vornehmen kann. Keinesfalls sollte eine Pellet Heizung „sicherheitshalber“ größer als nötig dimensioniert werden .

 

Je höher der Wirkungsgrad einer Pellet Heizung ist, desto geringer ist der Pelletverbrauch je Einheit erzeugter Wärme. Die aus der Bauartprüfung am Kesselprüfstand stammende Angabe über den Wirkungsgrad der Anlage ermöglicht den Vergleich verschiedener Modelle. Sie sollte jedoch nicht überbewertet werden. Der im jeweiligen Einbauzustand zu erreichende Wirkungsgrad hängt u.a. von der Abgastemperatur ab, die bei der Installation des Kessels so eingestellt wird, dass es zu keiner Feuchtigkeitsbildung im Schornstein kommt. Geringfügige Unterschiede der Wirkungsgrad-Prüfwerte bei einzelnen Modellen sind daher nicht maßgeblich. Verschiedene Fabrikate von Pelletheizungen können bei geeignetem Schornstein auch als Niedrigtemperaturkessel betrieben werden. Durch die reduzierten Abgastemperaturen kann an den Wärmetauschern mehr Wärme auf das Heizwasser übertragen werden, wodurch sich höhere Kesselwirkungsgrade erreichen lassen.

 

 

Pelletheizung und Solaranlage

 

Eine optimale Ergänzung zur Pelletheizung stellt die thermische Solaranlage dar. So kann im Sommer und in den Übergangszeiten der Brauchwarmwasserbedarf mittels direkter Sonneneinstrahlung gedeckt und die Raumheizung in der Heizperiode unterstützt werden. Beide Heizsysteme sind regenerative Systeme; Holzpellets in Kombination mit Solarenergie. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass der Pelletkessel im Sommerhalbjahr weitgehend ausgeschaltet bleiben kann.

Soll die Solarenergie neben der Brauchwassererwärmung auch zur Heizungsunterstützung verwendet werden, bildet der Pufferspeicher das Bindeglied zwischen Pelletkessel und Solarkollektoren. Die Größe des Speichers muss dabei auf eine Vielzahl von Parametern abgestimmt werden:

 

 

Zusätzlich muss eine sehr effektive Regelung den Solarkreislauf, Pelletkessel, Heizkreislauf und die Brauchwassererwärmung steuern, um möglichst hohe solare Gewinne bei möglichst kurzen, effektiven Kessellaufzeiten zu ermöglichen. Dies erfordert eine sehr genaue, wohldurchdachte Planung. Lösungen „ aus einer Hand“ können hier sinnvoll sein.

 

 

KfW-Förderprogramme CO2-Minderung und Gebäudesanierung

 

Wer umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an Altbauten und dabei Maßnahmen mit einer CO2-Einsparung von mindestens 30 kg/m² Gebäudenutzfläche und Jahr oder aber ein Energiesparhaus oder Passivhaus erwerben oder errichten möchte, sollte die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Kenntnis nehmen.

 

 

Im Rahmen der KfW-Programme zur CO2-Minderung sowie Gebäudesanierung werden zinsgünstige Darlehen und ggf. ein Teilschuldenerlass gewährt. Bei den vorgennanten Bauvorhaben oder Modernisierungsvorhaben kann die Installation einer Pelletheizung aufgrund der CO2-Neutralität und des geringen Primärenergieverbrauchs einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Förderanforderungen leisten.

 

 

Die Wirtschaftlichkeit von Holzfeuerungsanlagen wird auch durch Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien verbessert. Die aktuellen Förderkonditionen können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA nachgefragt werden.

 

Förderung Erneuerbare Wärme in Deutschland

 

Förderung Erneuerbare Wärme in Österreich

 

Förderung Erneuerbare Wäreme in der Schweiz

 

Förderung Erneuerbare Wärme in Italien, Provinz Bozen

 

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