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Energiesparhäuser im Hausbau

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Hoch wärmegedämmtes energiesparendes Holzhaus

Der Energiestandard eines Gebäudes beschreibt, wie groß der Energiebedarf des Hauses pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr ist, um ein behagliches, der Funktion entsprechendes Wohnklima herzustellen. Generell wird ein bestimmter Energiestandard durch bauliche Maßnahmen, Haustechnik und Nutzerverhalten erreicht.

In der Bauwirtschaft gibt es eine Vielzahl von Energiestandards und Bezeichnungen wie Niedrigenergiehaus, Passivhaus, Energiesparhaus, 3-Liter-Haus. Diese sogenannten Energiesparhäuser gibt es als schlüsselfertige Holzhäuser oder als Ausbauhaus.

 

 

 

Niedrigenergiehaus und Passivhaus

Hierbei handelt es sich um keine Typenhäuser oder eine spezielle Bauweise. Die Begriffe Niedrigenergiehaus und Passivhaus bezeichnen vielmehr Verbrauchsstandards. Wobei das Passivhaus eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses ist. Der jährliche Heizwärmebedarf bezogen auf einen Quadratmeter beheizter Nutzfläche wird im allgemeinen als Bezugsgröße gewählt.

Es gibt allerdings keine Normen oder Vorschriften, die allgemeinverbindlich für diese Hausbezeichnungen sind. Verbrauchsdaten über Energiesparhäuser und Haustypen erhalten Sie in der Regel bei den Holzhausherstellern.

Nach allgemein anerkannter Definition haben Passivhäuser einen Heizenergiebedarf von umgerechnet etwa 1,5 l Heizöl je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Im Detail hat das Passivhaus-Institut Darmstadt als mindestens einzuhaltende Richtwerte für die Vergabe des Energiestandards Passivhaus einen Heizwärmebedarf < 15 kWh/(m²a), eine Heizlast < 10 W/m², eine Luftdichtheit < 0,6/h sowie einen Primärenergiebedarf < 120 kWh/ (m²a) festgelegt.

Über das Passivhaus hinaus gehende Energiestandards sind das Nullenergiehaus und das Plusenergiehaus, die in einzelnen Bauvorhaben in Deutschland schon realisiert wurden.

 

 

Definition "Niedrigenergiehaus"

Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man Neubauten, aber auch sanierte Altbauten, die dem wärmetechnischen Anforderungs-Niveau der Energieeinsparverordnung (EnEV - gültig seit 1. Februar 2002) entsprechen. Die EnEV begrenzt in Abhängigkeit vom Kompaktheitsgrad (A/V-Verhältnis) den spezifischen Transmissionswärmeverlust HT des Gebäudes und den Primärenergiebedarf.

 

Verbrauchswerte Passivhaus und Niedrigenergiehaus:

Bei einem Passivhaus liegt der Bedarf an Heizenergie unter 15 KWh/m2a, einem Drei-Liter-Haus unter 40 KWh/m2a und bei einem Niedrigenergiehaus unter 80 KWh/m2a. Bei herkömmlichen, konventionellen Häusern ist der Wärmebedarf und somit der Energieverbrauch am größten, je nach Dämmung liegt dieser bei zwischen 80 und 300 KWh/m2a.

 

Wärmegesetz, erneuerbare Energien, solares Bauen

Jeder Eigentümer eines neuen Gebäudes muss seinen Wärmebedarf künftig anteilig aus Erneuerbaren Energien decken, so will es das neue Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz. Das Wärmegesetz schreibt vor, dass Neubauten, die ab 01.01.2009 errichtet werden, ein Teil der Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien gedeckt wird.

 

 



 

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