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Energieeinsparen mit dem Passivhaus = Energieeffizienz

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Passivhaus in Holzbauweise - Sägezahn Architektur in Holz GmbH

Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergie- und Energiesparhauses kfw 60 und Kfw 40. Es verbraucht rund 80% Heizenergie weniger, im Vergleich zum Niedrigenergiehaus. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 l pro Quadratmeter aus. Diesen geringen Energieverbrauch erreicht das Passivhaus allein durch zwei Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und Wärmegewinne optimieren!

 

Das Besondere am Passivhaus ist, dass es nicht auf eine spezielle Bauweise festgelegt ist. Es handelt sich vielmehr um einen Qualitätsstandard, der vom Passivhausinstitut in Darmstadt zertifiziert werden kann. Es gibt Passivhäuser in Massivbauweise, Holzbauweise oder Mischbauweise, die alle gewisse Planungs- und Bauprinzipien einhalten müssen. Passivhäuser in Holzbauweise vereinen den geringen Restheizwärmebedarf mit einer gesunden Bauweise.

 

Passivhäuser bauen und planen aus Holz

 

Guter Wärmeschutz und Kompaktheit beim Passivhaus / Hausbau Holz


Alle Bauteile der Außenhülle müssen rundum sehr gut wärmegedämmt werden. Kanten, Ecken, Anschlüsse und Durchdringungen müssen besonders sorgfältig geplant werden, um Wärmebrücken zu vermeiden. Alle nicht lichtdurchlässigen Bauteile der Außenhülle des Hauses sind so gut gedämmt, dass sie einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert, früher k-Wert) kleiner als 0,15 W/(m²K) haben, d.h. pro Grad Temperaturunterschied und Quadratmeter Außenfläche gehen höchstens 0,15 Watt verloren.

 

Südorientierung und Verschattungsfreiheit beim Passivhaus

Geeignete Orientierung und Ausrichtuung des Gebäudes (am besten nach Süden!) und Verschattungsfreiheit sind weitere Voraussetzungen, damit der "passive" Solarenergiegewinn optimiert und zum entscheidenden Wärmelieferanten werden kann. Dies gilt insbesondere für freistehende Einfamilienhäuser. Im Geschosswohnungsbau und bei anderen kompakten Gebäudeformen kann der Passivhaus-Standard auch ohne Südorientierung funktionieren.

 

Superverglasung und Superfensterrahmen beim Passivhaus

Die Fenster (Verglasung einschließlich der Fensterrahmen) sollen einen U-Wert von 0,80 W/(m²K) nicht überschreiten, bei g-Werten um 50% (g-Wert = Gesamtenergiedurchlassgrad, Anteil der für den Raum verfügbaren Solarenergie).

 

Luftdichtheit des Gebäudes im Passivhaus

Die Leckage durch unkontrollierte Fugen muß beim Test mit Unter-/ Überdruck von 50 Pascal kleiner als 0,6 Hausvolumen pro Stunde sein.

 

Passive Vorerwärmung der Frischluft im Passivhaus

Die Frischluft kann über einen Erdreich-Wärmetauscher in das Haus geführt werden; selbst an kalten Wintertagen wird die Luft so bis auf eine Temperatur von über 5°C vorerwärmt. Dies ist eine sinnvolle Option, aber nicht unbedingt bei jedem Passivhaus erforderlich.

 

Hochwirksame Rückgewinnung der Wärme aus der Abluft mit einem Gegenstromwärmeübertrager beim Passivhaus

Die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung bewirkt in erster Linie eine gute Raumluftqualität - in zweiter Linie dient sie der Energieeinsparung. Im Passivhaus werden mindestens 75% der Wärme aus der Abluft über einen Wärmeübertrager der Frischluft wieder zugeführt.

 

Erwärmung des Brauchwassers mit teilweise regenerativen Energien beim Passivhaus

Mit Solarkollektoren oder auch mit Wärmepumpen wird die Energie für die Warmwasserversorgung des Passivhauses gewonnen.

 

Energiespargeräte für den Haushalt im Passivhaus

Kühlschrank, Herd, Tiefkühltruhe, Lampen und Waschmaschine als hocheffiziente Stromspargeräte sind ein unverzichtbarer Bestandteil für ein Passivhaus.

 

 

Innere Wärmequellen im Passivhaus:


Anders als in herkömmlichen Gebäuden macht sich im Passivhaus die Wärmeabgabe von Haushaltsgeräten und Bewohner (jeder Mensch "heizt" mit ca. 80 Watt) durchaus bemerkbar. Das Passivhaus Projektierungs Paket rechnet mit 2,1 W/m² bei Einfamilien-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern an inneren Wärmequellen. Genaue Messungen im Passivhaus Darmstadt-Kranichstein haben eine Dauerleistung von 0,99 Watt/m² ergeben. Der 2002 in Kraft tretende Wärmeschutznachweis nach DIN 4108/Teil 6 setzt die inneren Wärmequellen mit 5 W/m² unrealistisch hoch an. Insbesondere für das Raumklima im Sommer ist es jedoch sehr wichtig, die inneren Wärmequellen gering zu halten, d.h. hocheffiziente und damit energiesparende Haushaltsgeräte einzusetzen.

 

Zurückgewonnene Wärme im Passivhaus:


Ein Passivhaus kann nur mit einer hocheffizienten Wärmerückgewinnung funktionieren, die einen Wärmebereitstellungsgrad von mindestens 75% hat. Bei einer reinen Abluftanlage, wie sie in Niedrigenergiehäusern eingesetzt wird, beträgt der Wärmeverlust durch die Lüftung etwa 35 kWh pro Quadratmeter im Jahr. Das ist für ein Passivhaus nicht akzeptabel, denn bei einem Heizwärmebedarf von nur 15 kWh pro Quadratmeter im Jahr wäre der Verlust damit größer als der Wärmebedarf, der in Passivhäusern noch besteht.

 

Quelle: Passivhausinstitut Darmstadt

 

Der Heizwärmebedarf im Passivhaus Holzhaus

Der Heizwärmebedarf beläuft sich auf maximal 15 kWh/m²a, so dass beim Passivhaus auf den Einbau einer herkömmlichen Heizung verzichtet werden kann. Der Jahres-Primärenergiebedarf Qp ist auf 40 kWh je Quadratmeter Gebäudenutzfläche zu begrenzen. Der Jahres-Primärenergiebedarf Qp und der Jahres-Heizwärmebedarf Qh sind nach dem Passivhaus Projektierungspaket (PHPP) nachzuweisen.

 

Anfragen für Passivhäuser können Sie hier der Einfachheit halber vornehmen.

Bitte anklicken und Ihre Anfrage direkt absenden mit Ihrer Kurzinformation und mit dem Vermerk "Interesse Passivhaus" vermerken.

 

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