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Strom und Wärme aus Sonnenenergie

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Dach-Sonnenkollektoren

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Heizkreislauf Solarwärmeanlage

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Solare Wärmeeinstrahlung im Haus

Immer mehr Hausbesitzer produzieren mit Photovoltaik-Modulen und Sonnenkollektoren Strom und Wärme selbst. Ein wichtiger Grund hierfür ist die seit Anfang 2004 geltende Einspeisevergütung, die die Installation von Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung attraktiv macht.

Nicht nur die Solarbranche profitiert davon, sondern auch der Markt für thermische Anlagen, die das Wasser erwärmen und die Heizungsanlage durch entsprechende Solartechnik unterstützen. Kein Wunder, dass die derzeit hohen Weltmarktpreise für Öl und Erdgas den Vorschub für regenerative Energiequellen leisten. Außerdem unsterstützt der Staat die Anschaffung von Solaranlagen mit einer Solarförderung.

 

 

 

Vergütung Solarstrom

 

Zudem schafft das Erneuerbare-Energien-Gesetz attraktive finanzielle Anreize. Die Einspeisevergütung für Solarstrom von 54,5 Cent pro Kilowattstunde sowie günstige Kredite der KfW-Förderbank für entsprechende Bauvorhaben und ein Zuschuss von 110 Euro für jeden Quadratmeter Kollektorfläche bei Thermischen Anlagen tun ein übriges. Ausserdem sind die Preise für Solaranlagen in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt um 50 bis 60 Prozent zurückgegangen.

 

 

Berechnung und Größe der Solaranlagen

 

Installieren lässt sich ein Sonnenkraftwerk auf fast jedes Hausdach. Ideal ist eine direkte Südausrichtung bei einem Neigungswinkel von 45 Grad. Aber auch bei einer Ausrichtung nach Südosten oder Südwesten ergeben sich ausreichende Wirkungsgrade für die Solarenergie. Nach Ost- oder Westausrichtung kann es bis zu 20/25 % weniger Sonnenenergie geben. Der Solarertrag hängt von dem Wirkungsgrad der Solarmodule, der Sonneneinstrahlung, der Neigung und Himmelsrichtung der Module zur Sonne, der Verschattung, dem Wechselrichter und natürlich der Qualität der Module ab. Leistungsfähige Solartechnik hilft bei der Warmwassererwärmung und bei der Stromerzeugung. Ganz nach dem Motto von Dr. Franz Alt: " ... die Sonne schickt uns keine Rechnung..!"

 

 

 

 

Solarkollektoren und Solarheizung

Ist keine geeignete Dachfläche vorhanden, können Sonnenkollektoren und Solarmodule auch fachgerecht an der Fassade angebracht werden. Gerade in den Wintermonaten, wenn die Sonne tiefer steht, ist die solare Ausbeute der Sonnenkollektoren an der senkrechten Hausfassade sehr günstig.

Bei thermischen Anlagen ist es wichtig, die Größe der Anlage auf den Wärmebedarf abzustimmen. Zur Warmwasserversorgung reichen für einen Vier-Personen-Haushalt 5 m² mit Flach- und 3m² mit Vakuumröhrenkollektoren. Soll zusätzlich die Heizung unterstützt werden, ist etwa die dreifache Fläche erforderlich.

 

Bei Photovoltaik-Anlagen sollte die Dachfläche voll genutzt werden, da überschüssiger Strom vergütet wird. Als Faustformel gilt hier: 10 m² produzieren 800-900 kWh Strom pro Jahr. Ansprechpartner für die Planung und Installation von Solaranlagen und Solarheizung sind spezialisierte Betriebe sowie die Sanitär- und Heizungsbranche.

 

 

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