Aktuelles + Ratgeber von Holzbauwelt.de https://www.holzbauwelt.de/ de-DE HOLZBAUWELT | Bauen ist Holz Mon, 23 Nov 2020 09:44:40 +0100 Mon, 23 Nov 2020 09:44:40 +0100 TYPO3 EXT:news news-26 Wed, 08 Jan 2020 16:57:42 +0100 Lagom – der nachhaltige Wohntrend nicht nur für's Schwedenhaus https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/lagom-der-nachhaltige-wohntrend-nicht-nur-fuers-schwedenhaus.html Nach der nordischen Hygge-Gemütlichkeit zieht mit Lagom ein neuer skandinavischer Wohntrend auch hierzulande ein. Lagom legt dabei Wert auf die schöne Inszenierung des Nötigen – überfrachtet das Zuhause aber nicht mit Unnötigem. Auch südlich von Schweden steht Lagom für pragmatische Gemütlichkeit und Einrichtungs-Balance. Außerdem setzt der natürlich-gemütliche Einrichtungsstil insbesondere auf Nachhaltigkeit und Naturmaterialien wie Holz, Baumwolle und Leinen. Neuigkeiten + Trends news-25 Wed, 07 Aug 2019 09:29:43 +0200 Grundstückspreise für Holz-Fertighäuser im Südwesten Deutschlands https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/grundstueckspreise-fuer-holz-fertighaeuser-im-suedwesten-deutschlands.html Die Metropolen im Südwesten Deutschlands bieten den Menschen viel Lebensqualität und attraktive Wohngebiete. Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart ist die sechstgrößte Stadt in Deutschland. Auch die Universitätsstädte Heidelberg, Freiburg und Tübingen mit ihrem reichhaltigen Angebot an Kultur und Flair stehen in der Beliebheitsskala als Lebensmittelpunkt beim Wohnen ganz weit oben.

Die wirtschaftlliche Leistungskraft der Industrie in Baden-Württemberg ist überzeugend mit Weltfirmen wie Daimler, Bosch, Porsche, Trumpf, Festo, Kärcher oder weiteren Weltmarktführern in ihrer Sparte wie z.B. Würth, ebm-papst, Sick oder Sto.

Zum perfekten Lebensglück gehört für viele Bürger ein Eigenheim. Der Anteil an Haus- und Grundbesitz liegt laut statistischem Landesamt in 2018 in Baden-Württemberg bei 56,2 % im Vergleich dazu Bayern mit 56,3 % und in Hessen bei 50,4 %.

In Baden-Württemberg ist schon fast jeder dritte Neubau ein Fertighaus, in manchen Regionen im Südwesten ist der Anteil sogar noch höher. Die Holzfertigbauweise überzeugt viele Bauherren mit hoher Qualität, Wohnkomfort und Energieeffizienz. Mittelständische Baufirmen haben sich daher auf den Bau von Holz-Fertighäusern spezialisiert.

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news-24 Fri, 19 Jul 2019 09:40:53 +0200 10 Gründe, warum Bauherren sich für ein Holzhaus entscheiden sollten https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/10-gruende-warum-bauherren-sich-fuer-ein-holzhaus-entscheiden-sollten.html Wer heutzutage darüber nachdenkt, sich ein Eigenheim selbst zu bauen, hat viele verschiedene Möglichkeiten um das Bauvorhaben zu realisieren. Die Grundfrage beginnt schon vor der Planung, wie das Haus aussehen soll – nämlich die nach dem Werkstoff und der Bauweise. Holzhäuser sind nämlich eine ernstzunehmende Alternative zum noch weiter verbreiteten Massivbau. Es gibt viele Gründe, ein Holzhaus zu wählen – einige überzeugende Argumente für den Bau mit Holz gibt dieser Artikel. Ratgeber + Tipps news-23 Tue, 18 Jun 2019 10:48:57 +0200 Holzhaus bauen in 23 Sekunden – schneller geht’s nicht https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/holzhaus-bauen-in-23-sekunden-schneller-geht-s-nicht.html Holz atmet, duftet wunderbar und fühlt sich sehr angenehm an. Schon seit Menschen bauen, bauen sie auf Holz, denn es ist der einzige Baustoff, der direkt aus der Natur eingesetzt werden kann. Holz ist tragfähig und elastisch zugleich, hoch belastbar, langlebig und dämmt hervorragend. Kein anderer Rohstoff bringt eine solche Produktvielfalt mit sich, wie Holz: Es ist zeitlos schön, hat ein geringes Eigenwicht und ist trotzdem flexibel und zugleich stabil, feuchtigkeitsregulierend und atmungsaktiv und selbst kleinste Teilchen oder Produktions-Abfälle können wieder verwendet werden. Damit erfüllt Holz modernste Ansprüche einer nachhaltigen und voll ausgenutzten Kreislaufwirtschaft und ist allein deshalb ein ökologisch wertvoller und zukunftsweisender, grüner Baustoff. Denn: Nachhaltiges Bauen bezieht sich auf alle Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Planung und dem Bau über die Nutzung und Erneuerung bis hin zum Rückbau und der Entsorgung.

Am Anfang steht der Rohstoff Holz – der Wald selbst ist die Fabrik! Laut dem Bundesverband Deutscher Fertigbau, wächst in Deutschland in nur 23 Sekunden genug Holz für ein Fertig-Einfamilienhaus nach. Holz ist der einzige nachwachsende Rohstoff, der während seiner gesamten Wachstumsphase, das klimaschädigende Kohlendioxid bindet und weist damit eine sehr gute Klimabilanz auf. Ein Kubikmeter Holz entzieht der Atmosphäre ca. eine Tonne Kohlenstoff, der erst wieder am Ende des Produktlebenszyklus freigesetzt wird - beispielsweise bei der thermischen Verwertung. Zu beachten ist, dass hier nicht mehr CO2 in die Umwelt gelangt, als ursprünglich gespeichert wurde.

Holz ist (wohn)gesund! Warum - erklären wir gern an dieser Stelle.Nicht nur, dass die Vorteile beim Bauen mit Holz überwiegen, da eine kurze Bauzeit gegeben und Eigenleistungen im Innenausbau möglich sind, sondern es kann auch nachträglich variabel verändert werden, wenn sich die Bedürfnisse einmal ändern sollten. Der Baustoff Holz lässt auch Allergiker aufatmen, denn Holz und Holzwerkstoffe sind extrem wohngesunde, emissionsarme Baumaterialien.

Holz wirkt außerdem feuchtigkeitsregulierend und nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt diese bei trockener Luft wieder ab. Offenporiges Holz kann sogar Schadstoffe binden, Luft filtern und auf diese Weise das Raumklima verbessern. Des Weiteren lädt sich Holz nicht elektrostatisch auf, zieht deswegen keinen Staub an und ist daher auch besonders geeignet für Allergiker. Ob Ästhetik, Haptik, Antistatik, Geruch oder natürliche Feuchtigkeitsregulierung – Holz überzeugt auf ganzer Linie.

Holz schützt sich außerdem von Natur aus gegen Brandeinwirkung! Bei Feuer bildet Holz eine Verkohlungsschicht, die den Abbrand hemmt. Dies macht Holz im Brandfall berechenbar! Denn auch in puncto Brandschutz kann Holz heute überzeugen: Keine Frage - Holz ist ein brennbarer Baustoff, doch tatsächlich haben tragende Elemente aus Holz im Brandfall sogar Vorzüge: Holzbalken halten Feuer oft länger stand als Stahlträger, die in der Hitze schnell ihre Tragfähigkeit verlieren und versagen.

Des Weiteren müssen auch oder gerade für den Brandschutz im Holzbau wesentliche baurechtliche Vorgaben, aber auch materialspezifische Eigenschaften beachtet werden. Ein modernes Holzhaus erfüllt ebenso alle Anforderungen des Brandschutzes, wie ein Gebäude, das auf herkömmliche massive Beton- oder Mauerwerks-Bauweise errichtet wurde und steht dem auch in mehrgeschossiger Bauweise in nichts nach. Historisch gesehen können Holzbauten Einiges – viele der ältesten Gebäude der Welt sind aus Holz.

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news-22 Thu, 06 Jun 2019 15:20:10 +0200 Einrichten und leben im Block(bohlen)haus: So wird’s wirklich urgemütlich https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/einrichten-und-leben-im-block-bohlen-haus-so-wird-s-wirklich-urgemuetlich.html Block(bohlen)häuser sind schon für sich beeindruckende, naturnahe, wohngesunde Bauwerke. Doch erst mit der richtigen Einrichtung wird daraus eine runde Sache. Hand aufs Herz: Auch, wenn ein Blockhaus in einem Musterhauspark oder einem Neubaugebiet zwischen lauter verputzten „normalen“ Gebäuden steht, verströmt es doch ein unnachahmliches Ambiente, das die Fantasie automatisch in eine pittoreske Waldlandschaft zieht…

Das ist nicht nur ein Klischee. Es sind die massiven, selbst in angestrichenem Zustand naturbelassen wirkenden Stämme bzw. Bohlen, die für einen Gefühlsmix aus Sicherheit, Solidität, Gemütlichkeit stehen. Und da passt der Gedanke von einem heimeligen Blockhaus in der Natur steht bestens.

Nun muss man ein solches Haus allerdings nicht roh und spartanisch einrichten. Das wäre ziemlich ungemütlich.

Es reicht, wenn man die Sache mit Gefühl angeht. Einrichtungstipps, die den Charakter des Hauses unterstreichen, haben wir deshalb für diesen Artikel zusammengetragen.

Übrigens: Auch, wenn sich Blockhäuser, Blockbohlenhäuser und Naturstammhäuser natürlich durch die Form ihrer Holzprofile unterscheiden, verwenden wir zur besseren Lesbarkeit hier nur „Blockhaus“, da der Charakter aller Varianten sich stark ähnelt.

 

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news-21 Mon, 11 Mar 2019 10:49:44 +0100 100 Jahre Bauhaus in 2019 – Bauen mit dem Bauhausstil https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/100-jahre-bauhaus-in-2019-bauen-mit-dem-bauhausstil.html Deutschlands Bauhausstil begeistert nach wie vor. 2019 begeht Deutschland gemeinsam mit Partnern in aller Welt das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses. Dessau ist die Stadt, mit der das Bauhaus am engsten verbunden ist. Hier hat die Hochschule am längsten gewirkt und zwischen 1925 und 1932 ihre Blütezeit erlebt.

In Dessau, Sachsen-Anhalt, hat die 1919 in Weimar von Walter Gropius gegründete Hochschule für Gestaltung am längsten gewirkt. Alle drei Bauhausdirektoren Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe haben das Bauhaus in Dessau entscheidend mitgeprägt und den Bauhausstil entwickelt.

Nahezu alle Bauten im Bauhausstil, die in Dessau entstanden sind, zählen heute zu den Ikonen der Architektur des 20. Jahrhunderts. Sie gelten international als erfolgreichster, kultureller Exportartikel Deutschlands. Das Bauhaus-Gebäude im Bauhausstil, die Meisterhäuser und die Laubenganghäuser gehören heute zum UNESCO-Welterbe.

2019 feiert der Mythos Bauhaus Geburtstag, der Bauhausstil hat die Architekturgeschichte geprägt wie kaum eine andere Institution der Moderne. Auch 100 Jahre nach seiner Gründung in Weimar sind die Grundsätze, die Methoden und die Visionen der Meister und Schüler am Bauhaus noch lebendig.

Das große Jubiläum wird 2019 in bester Bauhaus-Tradition gefeiert: experimentell, ideenreich, fantasievoll und vielgestaltig. Den Rahmen bildet ein Programm, das einlädt, die historischen Zeugnisse des Bauhauses und der Moderne ebenso neu zu entdecken wie seine Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft. Der Bauhausstil ist so modern wie damals und heute.

Mit dem neuen Bauhaus Museum, dessen Eröffnung 2019 ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres sein wird, wird dem Land der Moderne ein weiteres Juwel hinzugefügt. Darin soll die große Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau erstmals umfassend öffentlich gezeigt werden. Sie ist mit 49.000 Exponaten nach der in Berlin die zweitgrößte Bauhaussammlung der Welt.

Was „Bauhaus“ bedeutet und was damit assoziiert wird oder was als typischer Bauhausstil gilt, ist Interpretations- und Ansichtssache. Eine allgemeingültige Formel gibt es nicht. Moderne Häuser im Bauhausstil werden heute noch von deutschen Holzfertighausunternehmen gebaut. Moderne Holzfertighäuser in schlichter Kubus-Form als Stadtvilla begeistern nach wie vor die Bauinteressenten und künftigen Hausbesitzer.

Häuser um Bauhaus-Stil

Bildquelle: Foto: Christoph Petras

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news-20 Fri, 15 Feb 2019 10:11:05 +0100 Die richtige Planung für ein Blockhaus mit integrierter Garage https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/die-richtige-planung-fuer-ein-blockhaus-mit-integrierter-garage.html Wer ein Holzblockhaus planen und bauen möchte, muss sich vorab über seine individuellen Anforderungen bewusst werden. Hierbei spielen Aspekte wie das verfügbare Platzangebot, die Lage und Topographie des Grundstückes ebenso eine Rolle wie Fragen nach der Anzahl der Bewohner, der gewünschten Raumaufteilung oder der Gestaltung des Außenbereichs. In letzterem Fall wünschen sich viele Bauherren eine Garage für ihre Fahrzeuge oder als Lagerfläche. Jedoch ist es gerade bei Massivholzhäusern nicht immer ganz einfach, eine solche Garage optisch zu integrieren. Welche Möglichkeiten stehen hierfür zur Verfügung? Es ist zwar durchaus möglich, bei einem Blockhaus die Garage auch noch nachträglich anzubauen. Allerdings ist das Gesamtbild in solchen Fällen oft optisch nicht ganz stimmig oder es steht nicht mehr ausreichend Platz neben dem Haus zur Verfügung. Es ist daher optimaler, die Garage direkt bei Beginn der Planungen für die Architektur des Hauses zu berücksichtigen und mit einzuplanen. Bestenfalls entsteht somit ein Wohnhaus mit integrierter Garage „aus einem Guss“.

Essentiell ist dabei natürlich, dass dieselben Materialien verwendet werden. Das betrifft einerseits das Holz selbst, andererseits aber auch die Fenster, das Dach & Co. Die Garage sollte also wie eine kleinere Version des Holzblockhauses in Erscheinung treten oder direkt in dieses integriert werden. Denn die Argumente für ein Haus aus Massivholz sind für die Bauherren zumeist ihr einzigartiges Ambiente – und dieses würde durch eine Garage aus Beton wieder zerstört werden. Solche Stilbrüche sind daher unbedingt zu vermeiden.

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news-19 Wed, 06 Feb 2019 17:28:08 +0100 Woran erkennt man energieeffiziente Gebäude? https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/woran-erkennt-man-energieeffiziente-gebaeude.html Wer ein neues Heim baut oder ein vorhandenes saniert, der muss sich früher oder später mit dem Thema Energie beschäftigen. Energieeffizienz beim Bauen ist ein sehr wichtiger Punkt. Es ist daher sinnvoll, Energiethemen mit geeigneten Partnern anzugehen z.B. durch die Unterstützung von Holzhaus-Herstellern, Architekten oder Energieberatern. Energie einzusparen ist aus verschiedensten Gründen notwendig. Das bedeutet nicht, dass die Wohnqualität sinkt. Energieeffizienz jedoch tut sowohl der Umwelt als auch dem Haushaltsbudget gut. Neue Technologien im Bereich des Wohnungbaus sorgen dafür, dass energieeffiziente Immobilien stark nachgefragt werden.

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Ratgeber + Tipps
news-18 Thu, 08 Nov 2018 11:35:35 +0100 Diese smarten Helfer machen im Holzhaus einfach nur Spaß https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/diese-smarten-helfer-machen-im-holzhaus-einfach-nur-spass.html Die Digitalisierung macht natürlich vor einem Haus nicht nur deshalb Halt, weil es aus Holz besteht. Aber welche der unzähligen Helfer sollte man sich besorgen? Smart Home. Für viele nur ein Begriff. Tatsächlich verbirgt sich dahinter jedoch eine Welt der Möglichkeiten. Doch obschon Smart Homes erst seit wenigen Jahren wirklich erschwinglich sind, ist die Auswahl schon heute schier unüberblickbar. Für den folgenden Ratgeber haben wir das Technik-Dickicht durchforstet und zeigen Dinge, die selbst ein cool-rustikales Blockbohlenhaus innen noch wirken lassen, wie die Brücke der Enterprise, sich dabei aber auf die Basics Sicherheit, Unterhaltung, Einsparung fokussieren.

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Ratgeber + Tipps
news-17 Wed, 31 Oct 2018 16:21:54 +0100 Warum Blockhäuser einfach wunderbar sind https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/warum-blockhaeuser-einfach-wunderbar-sind.html Die älteste Hausbautechnik der Welt kehrt gerade auch bei uns mit viel Macht zurück. Kein Wunder, denn Blockhäuser haben unheimlich viele Eigenschaften, die sie wunderbar machen – auch wenn sich manche erst auf den zweiten Blick zeigen. Sie nennen sich Blockhaus, Blockbohlenhaus oder Naturstammhaus – der Name hängt letztlich nur davon ab, welches Profil die Hölzer haben. Immer steckt dahinter jedoch ein Look, der gerade für Deutschland nach wie vor noch exklusiv ist, den die meisten mit uriger Gemütlichkeit verbinden. Und auf den folgenden Zeilen zeigen wir, warum diese Gebäude so toll sind.

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news-16 Mon, 23 Jul 2018 11:29:08 +0200 Holzfertighaus bauen oder energieeffiziente Gebäudesanierung? https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/holzfertighaus-bauen-oder-energieeffiziente-gebaeudesanierung.html Ein neues dauerhaft energiesparendes Holzfertighaus bauen, energieeffizient sanieren oder die Alt-Immobilie verkaufen? Das sind Szenarien, die mit der Umsetzung der bevorstehenden EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden für Hausbesitzer einhergeht. Neuigkeiten + Trends news-15 Fri, 22 Jun 2018 16:43:21 +0200 Holzfertighäuser: wie sich Förderungen und andere Finanzierungswege gut verknüpfen lassen https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/holzfertighaeuser-wie-sich-foerderungen-und-andere-finanzierungswege-gut-verknuepfen-lassen.html Holzfertighäuser verbinden den Traum von den eigenen vier Wänden mit dem Wunsch, auf einen natürlichen Rohstoff zu setzen, der sich energieeffizient verwenden lässt. In den letzten Jahren wurde Holz nicht nur für Architekturhäuser wiederentdeckt. Holz gilt als einer der natürlichsten Roh- und Baustoffe. Moderne Holzfertighäuser sorgen nicht nur für ein angenehmes Wohnklima. Mit ihnen lassen sich heute auch hohe energetische Standards erreichen. Die Standard-Kombination: Förderung + Bankkredit

Der Klassiker beim geförderten Haus-/ Wohnungsbau ist ganz klar die Kombination aus Förderprogramm und einem Bankkredit. Dass eine solche Verbindung überhaupt notwendig wird, ist einer einfachen Tatsache geschuldet. Förderprogramme reichen im Regelfall nicht aus, um ein Immobilienprojekt voll durch zu finanzieren. Heißt im Klartext: Angehende Eigenheimbesitzer müssen sich neben der Förderung nach weiteren Kapitalquellen umschauen. Dabei bietet sich mitunter sogar die Gelegenheit, mehrere Förderungen miteinander zu verzahnen.

Der Vorteil: Förderprogramme sind in ihren Konditionen im Regelfall günstiger als die reine Bankfinanzierung. In der Praxis kommen unter anderem:

  • KfW Förderprogramme
  • Förderungen durch die BAFA
  • Programme der Landesaufbaubanken

als Ansatzpunkt für eine Förderung in Frage. Die Höhe der einzelnen Fördersummen ist recht unterschiedlich und kann sich auf einige 10.000 Euro, aber auch sechsstellige Beträge, belaufen. Die Herausforderung: Wohnraum kostet heute schnell 2.000 Euro bis 4.000 Euro je Quadratmeter. Damit kostet ein Haus inzwischen schnell 300.000 Euro. Selbst wo Förderungen bis an die Schmerzgrenze ausgereizt werden, lässt sich diese Summe nicht mehr stemmen.

Wichtig: Das Geld für einige Förderprogramme stammt zwar von Förderbanken wie der KfW. Antragstellung und Auszahlung wickeln allerdings andere Banken (private Institute, Sparkassen oder Genossenschaftsbanken) ab. Der Gang führt daher in jedem Fall zu einem Kreditinstitut.

 

Werden Förderdarlehen auch über das Grundbuch besichert?

 Bei Förderprogrammen müssen, um die Frage nach der Besicherung beantworten zu können, die verschiedenen Programme voneinander unterschieden werden. Beispiel KfW Programm 124: Hierbei handelt es sich um einen Kredit. Beantragt wird die Förderung nicht direkt bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau, sondern einer Partnerbank, welche den Antrag weiterleitet und die Mittel an den Kreditnehmer ausreicht. Die Bank haftet in letzter Instanz auch gegenüber der KfW für das Förderdarlehen.

Neben Krediten als Förderung gibt es Förderansätze, welche auf einem Zuschusssystem basieren. Diese müssen vom Antragsteller nicht zurückgezahlt werden. Bedeutet aber auch, dass für diese Förderungen keine Besicherung notwendig ist.

Anders die Situation bei den Förderkrediten. Diese umfassen, um beim Beispiel KfW zu bleiben, Summen häufig zwischen 50.000 Euro bis 100.000 Euro. In dieser Größenordnung wird es keine Blankodarlehen (ohne Kreditsicherheit) mehr geben. Die Besicherung erfolgt nach grundpfandrechtlichen Regelungen, es wird im Normalfall eine Absicherung des Kredits über eine Grundschuld erfolgen.

Welches Darlehen erhält welchen Rang? 

Hinsichtlich der Rangfolge zwischen Bankkredit und Förderdarlehen sind heute unterschiedliche Ansätze denkbar. Variante 1: Eine private Bank kümmert sich um das Förderprogramm und stellt auch die Restsumme. Damit hat das Kreditinstitut ein Besicherungsinteresse für das gesamte Finanzierungsprojekt. In der Folge ist normalerweise üblich, dass sich die Bank nur eine Grundschuld über den gesamten Finanzierungsrahmen eintragen lässt und zwar im 1. Rang.

Anders sieht die Situation für den Fall aus, dass sich angehende Eigenheimbesitzer um Bankdarlehen und Förderung getrennt voneinander bemühen. Heißt: Der Förderkredit wird bei Bank A aufgenommen, die restliche Summe bei Bank B. Das Hauptdarlehen steht dann in Rang 1, während die Förderung nachrangig zu besichern ist.

Verbessern staatliche Förderungen die Konditionen des Bankkredits?

Ein günstiger Zinssatz, der sich über Jahrzehnte festschreiben lässt und tilgungsfreie Phasen können ein Grund sein, sich für Förderkredite zu entscheiden. Es gibt einen weiteren Aspekt, welche in die Betrachtung einfließen muss, die Auswirkungen auf die Konditionen des Bankkredits. Zuschüsse und Förderdarlehen haben an diesem Punkt unterschiedliche Folgen.

Ein Förderkredit verringert die Summe, welche der Bankkredit abdecken muss. Jeder Euro, der hier gespart werden kann, macht sich positiv bemerkbar, da der Kreditzins mit der Höhe des Kapitalbedarfs direkt in Zusammenhang steht. Ein niedriger Zinssatz verringert letztlich die Kosten für den Kredit. Zuschüsse haben einen ähnlichen Effekt, können aber mit einem zweiten besonderen Vorteil punkten. Nicht rückzahlbare Zuschüsse werden de facto zu Eigenkapital, das generell einen positiven Einfluss auf die Baufinanzierung hat.

Beispiel: Finanziert wird ein Haus mit einem Bedarf von 250.000 Euro. Für die erste Rechnung stehen 45.000 Euro Eigenkapital zur Verfügung. Finanziert wird ohne Förderung. In Rechnung 2 stecken 30.000 Euro Eigenkapital plus eine Förderung von 75.000 Euro.

Rechnung 1: 205.000 Euro Bankkredit über 15 Jahre. 2,14 Prozent effektiver Jahreszins (Finanzierungsauslauf 85 Prozent, 3 Prozent Tilgung).

  • Zinsen und Gebühren (ca.) 48.900 Euro
  • Restschuld Ende Zinsbindung (ca.) 96.500 Euro

Rechnung 2: 145.000 Euro Bankkredit über 15 Jahre. 1,93 Prozent effektiver Jahreszins (Finanzierungsauslauf 85 Prozent, 3 Prozent Tilgung).

  • Zinsen und Gebühren (ca.) 32.300 Euro
  • Restschuld Ende Zinsbindung (ca.) 69.100 Euro

 

Weitere Wege der Verknüpfung

Bankdarlehen und Förderung sind zwar eine beliebte Option, den Traum vom Eigenheim umzusetzen. In der Praxis existieren weiter Möglichkeiten, wie sich der hohe Kapitalbedarf für Haus oder Eigentumswohnung stemmen lassen. Wie sehen diese aus?

1. Einflechtung eines Bauspardarlehens

Bauspardarlehen sind vielen Haushalten ein Begriff. Aufgeteilt in Anspar-, Zuteilungs- und Darlehensphase, setzen oft schon Berufseinsteiger damit auf den Traum von den eigenen vier Wänden. Zu den Vorzügen des Bausparvertrags gehört die Kombination aus Eigenkapital (der angesparten Summe) und dem Bauspardarlehen. Anleger sparen zunächst einen Teil der Kreditsumme an und erhalten in der Darlehensphase die Restsumme als Bauspardarlehen. Vorteile ergeben sich, etwa gegenüber dem Bankkredit, durch die nachrangige Besicherung des Bauspardarlehens und die Tatsache, dass das Darlehen über Sondertilgungen zurückgeführt werden kann.

2. Nutzung eines endfälligen Darlehens

Sogenannte endfällige Darlehen spielen in der Baufinanzierung eine zwar eher untergeordnete Rolle, können sich in der Durchführung aber als nützlich erweisen. Im Grundprinzip geht es darum, einen Kredit aufzunehmen, diesen aber nicht über laufende Raten zu tilgen. Zurückgezahlt wird das Geld erst am Laufzeitende, als Einmalzahlung. Über die Laufzeit ist lediglich der Zins zu zahlen. Endfällige Darlehen werden im Regelfall mit einem Sparvertrag kombiniert, welcher die zur Zahlung der Schlussrate nötige Summe anspart. Heute taucht diese Darlehensvariante oft in Kombidarlehen, den sogenannten Bausparsofortfinanzierungen, auf. 

Was ist bei staatlichen Förderungen unbedingt zu beachten?

Wer sich als Bauherr für die Einflechtung von Förderungen entscheidet, muss verschiedene Punkte im Auge behalten. Ein sehr wesentlicher Aspekt ist die Antragstellung und Auszahlung über Banken, wenn es um die KfW geht. Darüber hinaus sind einige weitere Aspekte zu berücksichtigen.

  • Was ist förderfähig: Förderungen gelten nur für bestimmte Maßnahmen. Es ist immer genau zu prüfen, ob das geplante Finanzierungsprojekt diese Fördervoraussetzungen überhaupt erfüllt.

  • Thema Nachfinanzierung: Heute anfangen zu bauen oder zu sanieren und morgen den Antrag stellen? Hier ist der „Schuss in den Ofen“ vorprogrammiert. Im Regelfall ist der Antrag auf eine Förderung vor dem Beginn der Maßnahme zu stellen.

  • Bereitstellungszinsen: Förderungen haben nicht generell beste Konditionen. Bereitstellungszinsen werden mitunter recht früh fällig. Bankkredite können hier besser abschneiden.

  • Sondertilgungen: Bei vielen Bankdarlehen zwischen 5 Prozent bis 10 Prozent üblich, sind Sonderzahlungen bei Förderungen nicht per se möglich, zumindest ohne Vorfälligkeitsentschädigung.

Fazit: Bauförderungen richtig kombinieren

Im April 2018 haben Banken mehr als 4,6 Mrd. Euro an Wohnungsbaukrediten ausgegeben. Die Zahlen aus der Bundesbank Zinsstatistik belegen die große Nachfrage. Vor dem Hintergrund aktueller Entscheidungen der EZB bringen sich angehende Eigenheimbesitzer in Stellung, um vor dem Ansteigen der Zinsen zuzuschlagen. Übereilter Aktionismus ist hier in jedem Fall fehl am Platz. Der Grund: Gerade wenn Förderungen in der Planung eine Rolle spielen, sind Geduld und Augenmaß gefragt. Andernfalls wird an der falschen Stelle gespart.

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Ratgeber + Tipps
news-14 Wed, 18 Apr 2018 17:43:39 +0200 Speicher-Nachfrage durch Solarstrom wächst https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/speicher-nachfrage-durch-solarstrom-waechst.html Immer mehr Haushalte und Gewerbebetriebe speichern selbst erzeugten Solarstrom, um ihn rund um die Uhr nutzen zu können. Bereits 80.000 Speicher sind in deutschen Haushalten installiert. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland mehr als 30.000 neue Solarstromspeicher installiert. Der Bundesverband Solarwirtschaft erwartet auch in 2018 ein zweistelliges Marktwachstum. Damit hat sich das Marktvolumen in den letzten drei Jahren verdreifacht. Neuigkeiten + Trends news-13 Thu, 11 Jan 2018 11:58:50 +0100 Passivhäuser sind meisterhafte Effizienzhäuser https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/passivhaeuser-sind-meisterhafte-effizienzhaeuser.html Passivhäuser sind besondere Effizienzhäuser und Thema bei jeder Diskussion um Energieeffizienz. Was dieser Gebäudestandard konkret bedeutet, das können Bauinteressenten bei den verschiedenen Holzhaus-Herstellern erkunden. Ausgewählte mittelständische Holzbau-Unternehmen präsentieren hier ihre Effizienzhäuser.

Passivhäuser verbrauchen verschwindend geringe Heizkosten. Kennzeichen des Passivhaus-Standards sind unter anderem eine sehr gute Dämmung, dreifach verglaste Fenster sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Durch diese Komponenten können Bauherren auch in mitteleuropäischen Breitengraden auf eine klassische Heizungsanlage verzichten. Passivhäuser verfügen damit über eine äußerst energieeffizienten Gebäudestandard – auch für die Zukunft. Das Passivhaus ist kein vorgegebener Energiestandard sondern ein ausgeklügeltes Baukonzept.

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news-12 Thu, 11 Jan 2018 11:53:26 +0100 Trend zum energieautarken Haus wächst https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/trend-zum-energieautarken-haus-waechst.html Der Trend zum energieautarken Haus beschäftigt sowohl Energieexperten als auch Haushersteller. Bauherren und Baufamilien, die sich für den Neubau eines Einfamilienhauses interessieren, haben ein großes Interesse energieautark zu werden. Die Technik zur eigenen Energiegewinnung durch Solarthermie und Photovoltaik ist vorhanden und neue Speicherbatterien machen es möglich, die Energie dann zu nutzen wenn sie wirklich benötigt wird.

Steigende Kosten für Heizung und Strom sind die Treiber für Energieeffizienz gerade beim Gebäudebestand. Hier ist das Sparpotenzial erheblich und Einsparungen wirken sich direkt im Geldbeutel aus. Das Absenken der Wohnraumtemperatur z.B. auf 19 Grad Celsius spart zwar auf der einen Seite Öl und Gas. Auf der anderen Seite führt diese Art von Verzicht zu deutlichen Einschränkungen in der Wohnqualität. Der Einsatz erneuerbarer Energien und modernste Energiespartechnik im Haus sind die Lösung für die nähere Zukunft.

Mit der Sonne steht uns eine kostenlose und krisensichere Energiequelle zur Verfügung. Die Nutzung dieser mit Abstand natürlichsten und nachhaltigsten Energie bringt uns dem energieautarken Haus bereits näher. Wärme und Strombedarf werden vor Ort durch Solaranlage und Photoviltaikanlage erzeugt.

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news-11 Mon, 11 Dec 2017 11:57:43 +0100 Energetisch bauen: Was haben Bauherren laut EnEV und EEWärmeG zu beachten? https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/energetisch-bauen-was-haben-bauherren-laut-enev-und-eewaermeg-zu-beachten.html Seit 2009 ist die Anzahl der fertiggestellten Passivhäuser um mehr als das Zehnfache angestiegen. Allein im Jahr 2012 erbauten Bauherren 408 energieeffiziente Häuser gemäß dem Passivhausstandard in ganz Deutschland.

Doch aus welchem Grund erfolgte der plötzliche Anstieg im Markt der wärmeeffizienten Wohnhäuser? Eine der Ursachen ist die Neuauflage der Energieeinsparverordnung, kurz EnEV im Jahr 2009, die 2016 nochmals weiteren Anpassungen unterlag. Sowie die Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) im Jahr 2011.

Was diese gesetzlichen Vorgaben für Bauherren, Eigentümer und Heizungsbesitzer bedeuten und welche Anforderungen für Wohngebäude bestehen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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news-10 Wed, 22 Nov 2017 10:10:30 +0100 Günstiger bauen mit KfW-Förderung https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/guenstiger-bauen-mit-kfw-foerderung.html Mit der KfW-Förderung können sie nicht nur günstiger bauen, sondern auch energieeffizienter. Der Vorteil der KfW-Förderung für Bauwillige liegt darin, dass bestimmte Energiestandards für das Effizienzhaus beim Hausbau vorgegeben werden. Auf Antrag fördert die KfW die sogenannten Effizienzhäuser, die sich an der gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) orientieren.

Eine rechtzeitige Beratung beim Haushersteller oder Energieberater hilft zum einen den richtigen Energiestandard für den Neubau festzulegen und zum anderen eine passgenaue Baufinanzierung für das Bauobjekt zu erstellen. Klimabewusstes und umweltverträgliches Bauen schafft nicht nur ein gutes Gewissen unserer Umwelt gegenüber, sondern wird auch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW genannt, gefördert. Auch die Bauwirtschaft leistet durch die Energieeffizienz neu zu bauender Häuser einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verringerung der Emissionen. Die Auswahl von wohngesunden Baumaterialen wie z.B. Holz und nachwachsenden Dämmstoffen (Holzweichfaserplatten, Zellulose-Einblasdämmung) sollte bei der Planung der Gebäudehülle berücksichtigt werden.

Derzeit fördert die staatliche KfW-Bankengruppe Bauherren mit drei Modellen:

  • KfW-55 Effizienzhaus: Der Jahresprimärenergiebedarf darf maximal 55 Prozent der nach EnEV zulässigen Werte erreichen.
  • KfW-40 Effizienzhaus: Der Jahresprimärenergiebedarf darf maximal 40 Prozent der nach EnEV zulässigen Werte erreichen
  • KfW-40 Plus Effizienzhaus: Voraussetzung wie bei KfW-Effizienzhaus 40, zudem wird der Energiebedarf direkt am Gebäude erzeugt und gespeichert.
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Ratgeber + Tipps
news-8 Wed, 05 Jul 2017 16:49:38 +0200 Bezahlbares Bauen und Wohnen mit KfW-Förderung https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/bezahlbares-bauen-und-wohnen-mit-kfw-foerderung.html In Großstädten explodieren die Mieten und Immobilienpreise. Der Wohnungsmangel geht auch deutlich über Metropolen und Ballungsräume hinaus. Laut einer Studie ist die Situation in über 130 Städten in Deutschland ebenfalls von Wohnungsmangel geprägt. Wie die Entwicklung aufgehalten werden kann, wurde kürzlich beim Wohnungsbautag in Berlin diskuttiert. In einem Drittel der regionalen Wohnungsmärkte fehlt Wohnraum, wie das Gutachterinstitut Prognos ermittelt hat. Selbst für Haushalte mit mittleren Einkommen werde es immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden, heißt es in der Analyse, die Prognos am beim Wohnungsbautag in Berlin vorgestellt hat.

In Auftrag gegeben hat die Studie das Verbändebündnis Wohnungsbau, zu dem sieben Verbände und Organisationen der Bau- und Immobilienbranche gehören. In den sieben Städten mit besonders angespanntem Wohnungsmarkt – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart – kann sich laut Studie eine Familie mit einem mittlerem Einkommen von 2168 Euro netto weniger als 70 Quadratmeter leisten.

Das Thema Wohnungsbau steht ganz weit oben auf der politischen Agenda. Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen ist zu konkreten Vorschlägen gekommen, wie Bund, Länder und Gemeinden den Wohnungsbau ankurbeln können – und zwar vor allem im bezahlbaren Segment. Ergebnis ist die Wohnungsbau-Offensive. Mit diesem Maßnahmenpaket aus Baulandbereitstellung, steuerlichen Anreizen, Überprüfung von Bau- und Planungsvorschriften auf Vereinfachungspotenzial und steigenden Mitteln für sozialen Wohnungsbau und Wohngeld setzt der Bund den Rahmen, um den dringend benötigten Wohnraum rasch zu realisieren.

KfW fördert Holzfertighäuser und Holzhäuser

Wer in die eigenen vier Wände ziehen will, kann beim Neubau auf verschiedene Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zurück greifen, unabhängig von seinem eigenen Einkommen. Die KfW-Förderung honoriert vor allem das energieeffiziente und nachhaltige Bauen.

Seit der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) ist der Neubau eines Hauses ein Energiesparhaus. Denn die Mindestanforderungen für den möglichst geringen Energieverbrauch sind verbindlich festgeschrieben. Ziel ist es, darüber den CO2-Ausstoß und den Verbrauch unserer Energieressourcen weiter zu reduzieren. Das gilt natürlich auch für Fertighäuser und Holzhäuser. Die Baustoffauswahl beim Neubau spielt ebenso eine wichtige Rolle. Holz ist der einzige Baustoff der während seines Wachstums das schädliche CO2 einlagert und somit das Klima schützt.

Der nach EnEV maximal zulässige Primärenergiebedarf für Heizung, Lüftung, Kühlung, Warmwasserbereitung wird mit Hilfe eines Referenzgebäudes ermittelt. Es ist in Geometrie, Gebäudenutzfläche und Ausrichtung identisch zum nachzuweisenden Gebäude. Allerdings werden für die Berechnung festgelegte Referenzwerte angenommen, beispielsweise für die Nutzungsrandbedingungen, die Anlagentechnik oder die Gebäudedichtheit. Wer z.B. ein „KfW-Effizienzhaus 55“ bauen lässt, braucht davon nur 55 Prozent des Referenzgebäudes. Dies honoriert die KfW mit einem entsprechenden Zuschuss.

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Neuigkeiten + Trends
news-7 Mon, 08 May 2017 10:21:45 +0200 Energiestandards bestimmen den Heizwärmeverbrauch im Hausbau https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/energiestandards-bestimmen-den-heizwaermeverbrauch-im-hausbau.html Vom EnEV-Referenzhaus bis zum Plusenergiehaus reichen die verschiedenen Energiestandards sowohl beim Sanieren wie auch beim Haus Neubau. Durch die bevorstehende Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie und das künftige GebäudeEnergieGesetz (GEG) entstehen neue Energiestandards. Weshalb sind die von der KfW vorgegebenen Energiestandards für Gebäude und Häuser so wichtig? Hintergrund ist, dass die Emissionen von Treibhausgasen in Deutschland künftig erheblich zu senken sind. Das gilt sowohl für den Gebäudebestand und natürlich den Neubau von Häusern.

Einiges wurde auch schon erreicht: Bis 2014 konnte Deutschland – auf dem Papier – seine Treibhausgas-Emissionen um knapp 28% gegenüber 1990 verringern. Das dies vergleichsweise leicht war. ist allerdings dank der großen Hebelwirkung durch die Einbeziehung und Umrüstung der ehemaligen DDR-Gebiete geschuldet. Bis zum Jahr 2020 sollen es 40 % weniger CO2-Emissionen sein und bis 2050 sogar 80 bis 90%. Damit wäre der Gebäude-Bestand (!) in Deutschland annähernd klimaneutral und auf Dauer energieeffizient zu bewirtschaften.

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Ratgeber + Tipps
news-6 Thu, 27 Oct 2016 15:18:17 +0200 Fünf Tipps für Häuselebauer um langfristig Energie zu sparen https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/fuenf-tipps-fuer-haeuselebauer-um-langfristig-energie-zu-sparen.html Der Vorteil im modernen Hausbau liegt neben der Verwirklichung seiner Wohnträume in einer dauerhaften Einsparung von Energiekosten. Um die Kosten für Strom, Heizung oder Warmwasser langfristig zu senken, gibt es für „Häuslebauer“ und späteren Hauseigentümern wertvolle Tipps. Ziel ist die Energiebilanz des Eigenheims möglichst gering zu halten. Immer mehr an Bedeutung beim Bauen gewinnt der Klimaschutz und die Ressourcenschonung.  

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Neuigkeiten + Trends
news-5 Thu, 27 Oct 2016 15:16:59 +0200 Energiestandards beim Bauen https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/energiestandards-beim-bauen.html Wer recherchiert, stößt auf viele unterschiedliche Namen und Bezeichnungen der Häuser beim Hausbau. Was bedeuten sie, worin bestehen die Vorteile und Nachteile des jeweiligen Standards? Warum lohnt es sich, vordergründig “teurer”, aber dafür nachhaltiger und energieeffizienter zu bauen? Niedrigenergiehaus
Grundlage dieses mittlerweile veralteten Standards ist eine optimale Wärmedämmung vonDach und Außenwänden. Die auf Basis der aktuellen Energieeinsparverordnung weiter verbesserten Gebäudeausführungen werden heute mit KfW Effizienzhaus 55, Passivhaus oder Energie Plus Haus umschrieben.

KfW-Effizienzhaus
Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Förderkategorie der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Diese fördert den Bau bzw. Kauf von energiesparenden Immobilien mit zinsgünstigen Darlehen. Je geringer der Energiebedarf, desto höher ist der Tilgungszuschuss. Entscheidend sind Jahresprimärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust.

Passivhaus
Niedriger Energiebedarf gekoppelt mit einem positiven Raumgefühl: Hier wird der Wärmebedarf überwiegend aus „passiven“ Quellen wie der Sonneneinstrahlung sowie der Abwärme von Personen und technischen Geräten gedeckt. Der Heizwärmebedarf darf 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter in einem Jahr nicht übersteigen.

Nullenergiehaus
Die Idee des Passivhauses ist mit dem Nullenergiehaus weiterentwickelt. Denn ein Nullenergiehaus spart konsequent Energie, etwa durch Wärmerückgewinnung. Zudem erzeugt es im Jahresmittel beispielsweise durch eine Solaranlage soviel Energie selbst, wie es extern bezieht. Das konstruktive Ziel ist eine ausgeglichene Energiebilanz im Betrieb.

Energie-PLUS Haus
Das Haus erzeugt seine Energie vorzugsweise selbst aus erneuerbaren Energiequellen und ist damit sein eigenes Kraftwerk. Wenn dabei mehr Energie erzeugt wird als das Hausselbst verbraucht, ist dieser Standard erreicht. Das Resultat ist eine der umweltfreundlichsten Formen des Wohnens, die sich auch im Hinblick auf die Förderung auszahlt.

Quelle: dasenergieplushaus.de (Buderus)

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Neuigkeiten + Trends
news-4 Thu, 27 Oct 2016 15:16:18 +0200 Ich will bauen! https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/neuigkeiten/ich-will-bauen.html Bauen ist Vertrauenssache. Und Qualität hat seinen Preis. Beispiele zum Holzhaus bauen mit soliden mittelständischen Bauunternehmen aus Deutschland finden sie hier auf dem Ratgeber-Portal für Holzhäuser und den Holzbau. Hier eine Art "Checkliste" - der Weg zum eigenen Haus. Neuigkeiten + Trends news-3 Thu, 27 Oct 2016 15:15:23 +0200 Test: Passt ein Holzfertighaus zu mir? https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/test-passt-ein-holzfertighaus-zu-mir.html Bevor man baut, stellt sich oft die Frage, welche Art von Haus man bauen möchte. Denn ein Hausbau sollte gut überlegt sein. Man will ja schließlich in diesem Haus eine sehr lange Zeit seines Lebens verbringen, wenn nicht das ganze Leben. Derzeit liegen Holzfertighäuser sehr im Trend. Denn diese Bauweise hat viele Vorteile, die vor allem ökologischer und energieeffizienter Art sind. Ob ein Holzhaus wirklich zu Ihrem Lebensstil passt, können Sie mit dem nachfolgenden Test auf ganz einfach herausfinden. Ratgeber + Tipps news-2 Thu, 27 Oct 2016 15:14:10 +0200 Was ist ein Ausbauhaus? https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/was-ist-ein-ausbauhaus.html Immer mehr Bauherren wollen Eigenleistung beim Hausbau einbringen. „Do it youself“ und Heimwerken ist bei den Deutschen sehr beliebt. Selber oder mit Freunden zusammen Hand an das neue Eigenheim zu legen und dabei Geld zu sparen ist die Devise der künftigen Eigenheimbesitzer. Darauf haben sich Fertighaushersteller und Holzhaushersteller eingerichtet. Sie stellen Ausbau- und Technikpakete dem Bauherren zur Verfügung, wie es auch der Handwerker erhält. Je nach Haustyp können Bauherren einzelne Gewerke, den gesamten oder zumindest teilweisen Innenausbau in Eigenregie erledigen. Der Begriff Ausbauhaus ist keine allgemeingültige Definition. Vielmehr mussjeder Bauherr individuell mit dem Haushersteller vertraglich vereinbaren, welche Art von Eigenleistung erbracht werden will.

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Ratgeber + Tipps
news-1 Thu, 27 Oct 2016 15:10:37 +0200 Wie wird die Energie eines Hauses erzeugt? https://www.holzbauwelt.de/site/aktuelles/ratgeber/wie-wird-die-energie-eines-hauses-erzeugt.html Es geht bei der Betrachtung der Energieeffizienz eines Gebäudes nicht allein um den Energieverbrauch, sondern auch darum, wie Energie erzeugt, wie und womit sie transportiert wurde. Ratgeber + Tipps