4 Schritte zum Holzhaus

Holzhaus bauen in 23 Sekunden – schneller geht’s nicht

- Holz atmet, duftet wunderbar und fühlt sich sehr angenehm an. Schon seit Menschen bauen, bauen sie auf Holz, denn es ist der einzige Baustoff, der direkt aus der Natur eingesetzt werden kann. Holz ist tragfähig und elastisch zugleich, hoch belastbar, langlebig und dämmt hervorragend.

Kein anderer Rohstoff bringt eine solche Produktvielfalt mit sich, wie Holz: Es ist zeitlos schön, hat ein geringes Eigenwicht und ist trotzdem flexibel und zugleich stabil, feuchtigkeitsregulierend und atmungsaktiv und selbst kleinste Teilchen oder Produktions-Abfälle können wieder verwendet werden. Damit erfüllt Holz modernste Ansprüche einer nachhaltigen und voll ausgenutzten Kreislaufwirtschaft und ist allein deshalb ein ökologisch wertvoller und zukunftsweisender, grüner Baustoff. Denn: Nachhaltiges Bauen bezieht sich auf alle Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Planung und dem Bau über die Nutzung und Erneuerung bis hin zum Rückbau und der Entsorgung.

Am Anfang steht der Rohstoff Holz – der Wald selbst ist die Fabrik! Laut dem Bundesverband Deutscher Fertigbau, wächst in Deutschland in nur 23 Sekunden genug Holz für ein Fertig-Einfamilienhaus nach. Holz ist der einzige nachwachsende Rohstoff, der während seiner gesamten Wachstumsphase, das klimaschädigende Kohlendioxid bindet und weist damit eine sehr gute Klimabilanz auf. Ein Kubikmeter Holz entzieht der Atmosphäre ca. eine Tonne Kohlenstoff, der erst wieder am Ende des Produktlebenszyklus freigesetzt wird - beispielsweise bei der thermischen Verwertung. Zu beachten ist, dass hier nicht mehr CO2 in die Umwelt gelangt, als ursprünglich gespeichert wurde.

Holz ist (wohn)gesund! Warum - erklären wir gern an dieser Stelle.Nicht nur, dass die Vorteile beim Bauen mit Holz überwiegen, da eine kurze Bauzeit gegeben und Eigenleistungen im Innenausbau möglich sind, sondern es kann auch nachträglich variabel verändert werden, wenn sich die Bedürfnisse einmal ändern sollten. Der Baustoff Holz lässt auch Allergiker aufatmen, denn Holz und Holzwerkstoffe sind extrem wohngesunde, emissionsarme Baumaterialien.

Holz wirkt außerdem feuchtigkeitsregulierend und nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt diese bei trockener Luft wieder ab. Offenporiges Holz kann sogar Schadstoffe binden, Luft filtern und auf diese Weise das Raumklima verbessern. Des Weiteren lädt sich Holz nicht elektrostatisch auf, zieht deswegen keinen Staub an und ist daher auch besonders geeignet für Allergiker. Ob Ästhetik, Haptik, Antistatik, Geruch oder natürliche Feuchtigkeitsregulierung – Holz überzeugt auf ganzer Linie.

Holz schützt sich außerdem von Natur aus gegen Brandeinwirkung! Bei Feuer bildet Holz eine Verkohlungsschicht, die den Abbrand hemmt. Dies macht Holz im Brandfall berechenbar! Denn auch in puncto Brandschutz kann Holz heute überzeugen: Keine Frage - Holz ist ein brennbarer Baustoff, doch tatsächlich haben tragende Elemente aus Holz im Brandfall sogar Vorzüge: Holzbalken halten Feuer oft länger stand als Stahlträger, die in der Hitze schnell ihre Tragfähigkeit verlieren und versagen.

Des Weiteren müssen auch oder gerade für den Brandschutz im Holzbau wesentliche baurechtliche Vorgaben, aber auch materialspezifische Eigenschaften beachtet werden. Ein modernes Holzhaus erfüllt ebenso alle Anforderungen des Brandschutzes, wie ein Gebäude, das auf herkömmliche massive Beton- oder Mauerwerks-Bauweise errichtet wurde und steht dem auch in mehrgeschossiger Bauweise in nichts nach. Historisch gesehen können Holzbauten Einiges – viele der ältesten Gebäude der Welt sind aus Holz.

Holzhaus bauen in 23 Sekunden – schneller geht’s nicht

Holzhaus Schliersee, Lebensraum Holz