Förderungen der Bundesländer

Neben den bundesweiten Fördermöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Förderung in Ihrer Kommune, können Sie sich auch von Ihrem Bundesland beim Neubau unterstützen lassen. Zuständig für die Förderungen sind hier in der Regel die Landesbanken.

Beispiele für Förderprogramme der Bundesländer

Die Bundesländer setzen bei der Förderung von selbst genutztem Wohneigentum unterschiedliche Schwerpunkte. In Baden-Württemberg bietet die L-Bank unter anderem die Programme „Wohnen mit Kind“ und „Eigentumsfinanzierung BW“ an. In Bayern unterstützt die BayernLabo die Bildung selbst genutzten Wohneigentums über das Bayerische Zinsverbilligungsprogramm.

Berlin bindet über die Investitionsbank Berlin verschiedene KfW-Programme und ergänzende Finanzierungsangebote ein. Brandenburg hat seine Förderung für selbst genutztes Wohneigentum 2026 neu ausgerichtet und unterstützt unter bestimmten Voraussetzungen Neubau, Erwerb und Modernisierung.

Auch in den übrigen Bundesländern bestehen eigene Förderangebote, die von zinsverbilligten Darlehen über ergänzende Finanzierungsbausteine bis zu Zuschüssen reichen können.

Stand der Informationen: September 2026.

Förderung und Baufinanzierung frühzeitig abstimmen

Ob eine Landesförderung genutzt werden kann, hängt häufig von Faktoren wie Haushaltseinkommen, Kinderzahl, Selbstnutzung, Gebäude- oder Energiestandard sowie Art und Umfang des Bauvorhabens ab. Auch Förderhöhe, Zinssatz, Laufzeit und Kombinationsmöglichkeiten unterscheiden sich von Programm zu Programm.

Da Programme, Konditionen, Einkommensgrenzen und verfügbare Fördermittel regelmäßig angepasst werden, sollten Bauinteressierte die aktuellen Bedingungen möglichst frühzeitig und vor Abschluss förderrelevanter Verträge prüfen. Ansprechpartner sind die jeweiligen Landesförderbanken und Förderinstitute.

Ein Finanzierungsexperte auf Holzbauwelt.de ist die GLS Bank. Sie berät Bauinteressierte zu Fragen der Baufinanzierung und kann mögliche Förderdarlehen und Förderprogramme in das Finanzierungskonzept einbeziehen. Gemeinsam mit den Bauherren lässt sich prüfen, welche Fördermöglichkeiten für das geplante Holzhaus infrage kommen und wie sie mit der Finanzierung kombiniert werden können.

Zusätzlich können regionale und kommunale Förderprogramme infrage kommen. Eine frühzeitige Abstimmung von Baukosten, Eigenkapital, Baufinanzierung und möglichen Fördermitteln schafft eine bessere Grundlage für die gesamte Finanzierung des Bauvorhabens.