An den Standorten Bachmehring und Hafenham verfügt Huber & Sohn über rund 93.000 Quadratmeter Betriebsfläche und etwa 29.500 Quadratmeter Hallenfläche. Produziert wird für die Geschäftsbereiche Holzbau, Holzhausbau, Schalungsbau, Fensterbau, Holzverpackungen und Konstruktionsvollholz. Die Leistungen und Produkte des Unternehmens kommen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Märkten zum Einsatz.
Ein wesentlicher Bestandteil der Holzbaukompetenz ist die eigene Vorfertigung. Wand-, Decken- und Fassadenelemente können projektbezogen im Werk vorbereitet und mit weiteren Bauteilen kombiniert werden. Dadurch lassen sich wesentliche Arbeitsschritte von der Baustelle in die Produktion verlagern und Montageabläufe präzise vorbereiten.
Huber & Sohn verfügt über langjährige Erfahrung mit mehrgeschossigen Gebäuden in Holz- und Holzhybridbauweise. Bereits die Forschungs- und Referenzprojekte H4 und H8 in Bad Aibling zeigten früh, wie sich vorgefertigte Massivholz- und Holzrahmenkonstruktionen für Gebäude mit mehreren Geschossen einsetzen lassen.
Heute reicht das Projektspektrum von Wohn- und Bürogebäuden über Studentenquartiere bis zu komplexen Nachverdichtungsprojekten. Dabei gehören Tragwerk, Vorfertigung, Fassaden, Montage sowie die Abstimmung mit Brandschutz, Schallschutz und technischer Gebäudeausrüstung zu den zentralen Schnittstellen des Holzbaus.
Neben Neubauten gewinnt die Weiterentwicklung bestehender Gebäude an Bedeutung. Huber & Sohn realisiert Aufstockungen in Holzbauweise und vorgefertigte Fassadensysteme für die serielle Sanierung.
Projekte wie Dantebad und Dante plus zeigen, wie zusätzliche Wohnungen über bereits genutzten Flächen entstehen können. An der Allacher Straße in München wurden serielle Fassadensanierung und dreigeschossige Aufstockung miteinander kombiniert. Der hohe Vorfertigungsgrad ermöglicht dabei klar strukturierte Montageprozesse und reduziert den Umfang der Arbeiten auf der Baustelle.
Huber & Sohn wird in dritter Generation von Josef Huber und Angelika Huber geführt. Josef Huber verantwortet als geschäftsführender Gesellschafter unter anderem die Geschäftsbereiche Fenster, Holzbau, Holzindustrie und Materialwirtschaft. Angelika Huber ist als Geschäftsführerin für Finanzen, Controlling, Personal und Informationstechnologie zuständig.
Die Verbindung aus eigener Fertigung, langjähriger Holzbaupraxis und Erfahrung mit anspruchsvollen Referenzprojekten bildet die Grundlage für ein breites Leistungsspektrum im modernen Holzbau.
| Anbieter | Huber & Sohn GmbH & Co. KG |
| Adresse | Wasserburger Str. 4, 83549 Eiselfing |
| Land | Deutschland |
| Webseite | https://www.huber-sohn.de |
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Besonderheiten
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Huber & Sohn ist Teilnehmer der Initiative „Klimaschutz Holzindustrie“ und verfügt über das Branchenlabel „Klimaneutrales Unternehmen“. Grundlage der Zertifizierung sind eine Treibhausgasbilanz nach dem Greenhouse Gas Protocol, definierte Maßnahmen zur Reduzierung betrieblicher Emissionen sowie ein finanzieller Beitrag zu zertifizierten Klimaschutzprojekten für die nach der Vergabegrundlage berücksichtigten verbleibenden Emissionen.
Die Zertifizierung bezieht sich auf die bilanzielle Klimabetrachtung des Unternehmens innerhalb der festgelegten Systemgrenzen und ist regelmäßig zu erneuern.
„Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gegenüber der Gesellschaft und natürlich auch gegenüber unserer Umwelt, die es für künftige Generationen lebenswert zu erhalten gilt, bewusst – es ist Zeit zu handeln“, so Josef Huber, geschäftsführender Gesellschafter des Bachmehringer Holzbau-Unternehmens, zur Motivation des Unternehmens den Weg zur Klimaneutralität zu gehen. Dies belegt jetzt die Zertifizierung zum klimaneutralen Unternehmen. Huber & Sohn erfasst nach Unternehmensangaben die Treibhausgasemissionen seiner betrieblichen Aktivitäten auf Grundlage einer CO₂-Bilanz. Dabei werden unter anderem Emissionen aus Energieträgern, Stromverbrauch, betrieblichen Prozessen, Geschäftsreisen und weiteren Unternehmensaktivitäten berücksichtigt. Die Initiative „Klimaschutz Holzindustrie“ zertifiziert Unternehmen als klimaneutral, wenn auf Basis der erstellten CO2-Bilanz, die noch vorhandenen Emissionen nachhaltig zu 100 Prozent kompensiert werden. Berechnet werden alle CO2-Emissionen aus dem Verbrauch von Primärenergieträgern (Fuhrpark, Liegenschaften, Prozessemissionen), alle indirekten Emissionen (z.B. Stromverbrauch, Energiebereitstellung) sowie alle Emissionen, die aus dem Ablauf aller täglichen Unternehmensprozesse resultieren (Anfahrt der Mitarbeiter, Geschäftsreisen, Wasserverbrauch, Anfall von Abfall). „Nachhaltiges Handeln muss kontinuierlich geprüft und stetig verbessert werden. Der CO2-Fußabdruck muss dauerhaft reduziert werden und nicht vermeidbare Emissionen sind zu kompensieren“, fordert die Geschäftsleitung von Huber & Sohn. |