Weiterbildung im Holzbau

Sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten im Handwerk

Ein altes Sprichwort sagt: „Das Handwerk hat goldenen Boden“. Zukunftsorientierte Berufe in der Holzwirtschaft sind im Aufwind. Gut ausgebildete Fachkräfte die sich gezielt zum Meister des Handwerks oder Techniker fortbilden, erhalten gute Chancen bei der Auswahl Wahl Ihres Arbeitsplatzes.

Solide Ausbildungsberufe oder auch duale Weiterbildung (z.B. berufsbegleitendes Studium) sind Garanten für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung in der Holz-Branche. Hier sind unterschiedlichen Fertigungsverfahren und Techniken zu erlernen, um Holz in Halb- oder Endprodukte umzuwandeln.

Welche Skills sind für die Weiterbildung mit Holz wichtig?

Weiterbildungsthemen drehen sich meist um die wirtschaftliche Umsetzung von Entwicklungs-, Produktions-, Logistik- und Vertriebsprozessen mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Diese finden Anwendung in deiner beruflichen Zukunft in einer mittelständisch geprägten Branche.

Diese Skills sind dafür wichtig:

  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis
  • Beobachtungsgenauigkeit
  • Verständnis für Arbeitsprozesse
  • Strukturiertes Arbeiten und Lernen
  • räumliches Vorstellungsvermögen

Die Themen Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung und Kreislaufwirtschaft (Cradle to Cradle) sowie Automatisierung und Digitalisierung begünstigen die Weiterentwicklung für anspruchsvolle Tätigkeiten mit Holz-Berufen.

Welche Arbeitgeber sind für Weiterbildungswillige im Holzbereich interessant?

Interessante mittelständische Arbeitgeber für Absolventen/Absolventin einer Weiterbildung zum Beispiel als Holztechniker, Meister oder Ingenieure sind:

  • Holzbaubetriebe
  • Holzfertighaus-Hersteller
  • Ingenieur- und Planungsbüros
  • Architekturbüros
  • Unternehmen der Holzwirtschaft
  • Verbände und staatliche Behörden
  • Institute

Die Holzwirtschaft ist eine bedeutende Leitbranche

Die Holzwirtschaft besteht neben einigen Großunternehmen der Holzwerkstoff-, Zellstoff- und Papierindustrie weitgehend aus mittelständischen Betrieben. Dazu gehören Sägewerke, Holzhandel, Möbelwirtschaft, Verpackungs- und Fertigbauindustrie sowie Zimmerer-, Tischler- und Schreinerhandwerk. Größtenteils handelt es sich um inhabergeführte Familienbetriebe, die in ländlichen, strukturschwachen Regionen angesiedelt sind. Damit hat die Holzwirtschaft eine besondere Bedeutung für die regionale Wirtschaftsstruktur und deren Arbeitsmarkt.

Nach Beschäftigten und Umsatz zählt die Forst- und Holzwirtschaft zu den Leitbranchen Deutschlands. Der Wirtschaftszweig hat mehr Beschäftigte als die Automobil- oder die Elektroindustrie. Der Sektor beschäftigt fast eine Million Menschen, umfasst rund 160.000 Betriebe und erzielt einen jährlichen Umsatz von etwa 114 Milliarden Euro.