Holz und moderne Holzwerkstoffe bieten für den Hallenbau leistungsfähige konstruktive Möglichkeiten. Besonders Brettschichtholz eignet sich für weit gespannte Tragwerke und ermöglicht unterschiedliche Hallengeometrien, Tragwerksformen und Spannweiten.
Ein wesentlicher Vorteil liegt im Verhältnis von Tragfähigkeit zu vergleichsweise geringem Eigengewicht. Dadurch können großformatige Träger und vorgefertigte Bauteile eingesetzt werden, ohne die Konstruktion unnötig schwer auszubilden. Je nach Tragwerkskonzept lassen sich große stützenfreie oder stützenarme Hallenbereiche realisieren.
Brettschichtholz verfügt über definierte Festigkeits- und Steifigkeitseigenschaften und kann gezielt für hohe konstruktive Anforderungen dimensioniert werden. Gleichzeitig ermöglicht die werkseitige Vorfertigung präzise Bauteile, die auf der Baustelle in abgestimmten Montageabläufen zusammengefügt werden können.
Holz wird seit Jahrhunderten als Baustoff verwendet. Durch die industrielle Herstellung moderner Holzwerkstoffe stehen heute präzise dimensionierbare und leistungsfähige Bauteile für unterschiedlichste Tragwerksaufgaben zur Verfügung. Konstruktionsvollholz, Brettsperrholz und insbesondere Brettschichtholz werden im Hallenbau für Gebäude in Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft eingesetzt.
Brettschichtholz bietet dabei zahlreiche konstruktive Möglichkeiten für moderne Hallentragwerke:
Je nach Nutzung und architektonischem Konzept lassen sich unterschiedliche Hallenkonstruktionen in Holzbauweise realisieren. Holzskelett- und Rahmenkonstruktionen mit Brettschichtholz eignen sich beispielsweise für Gewerbe- und Produktionshallen, Montagehallen, Handwerkerhallen, Ausstellungshallen sowie Lager- und Logistikhallen. Hallengebäude in Holzbauweise können darüber hinaus mit Büro-, Verwaltungs- und Sozialbereichen kombiniert werden.