Das Thema Wohngesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Kinskofer-Hauskonzepts. Das Unternehmen lässt die eingesetzten Bau- und Werkstoffe freiwillig durch das unabhängige Labor Friedle untersuchen. Nach Angaben von Kinskofer werden die Materialien unter anderem auf Formaldehyd, Lösemittel, Industriechemikalien und Schwermetalle geprüft, bevor sie für die Häuser freigegeben werden. Damit stützt Kinskofer den eigenen Anspruch an die Wohngesundheit auf konkrete Materialprüfungen, statt ihn lediglich als allgemeines Qualitätsversprechen zu formulieren.
Kinskofer plant seine Häuser individuell nach Grundstück, Raumprogramm, Architektur und den Anforderungen der jeweiligen Baufamilie. Die Referenzhäuser zeigen entsprechend unterschiedliche Dachformen, Fassaden, Grundrisse und Architekturstile – vom klassischen Satteldachhaus über Bungalows bis zu modernen Gebäuden mit Flach- oder Pultdächern. Bauherren können zwischen unterschiedlichen Leistungsumfängen wählen. Neben schlüsselfertigen Häusern sind auch Eigenleistungen oder die eigenständige Vergabe einzelner Gewerke möglich.
Wand-, Decken- und Dachelemente werden in der eigenen Produktionshalle vorgefertigt. Kinskofer setzt dabei moderne CNC- und Abbundtechnik ein. Auch Dämmarbeiten und weitere Fertigungsschritte können bereits unter kontrollierten Bedingungen im Werk erfolgen. Durch den hohen Vorfertigungsgrad werden großformatige Elemente montagefertig auf die Baustelle geliefert. Der Holzbau kann dadurch innerhalb kurzer Zeit aufgestellt und anschließend für den Innenausbau vorbereitet werden.
Kinskofer verbindet Planung, Fertigung und Bauleitung innerhalb des eigenen Unternehmens. Feste Ansprechpartner begleiten die Baufamilien von der ersten Beratung über die Planung und Bemusterung bis zur Fertigstellung. Am Unternehmensstandort Parsberg sowie bei Baufamilien-Infotagen und Hausbesichtigungen können sich Interessenten über die Holz-Lehm-Bauweise, Materialien und realisierte Häuser informieren.
Neben individuell geplanten Einfamilienhäusern realisiert Kinskofer inzwischen auch Mehrfamilienhäuser und Projekte im Geschosswohnungsbau. Dabei kommt ebenfalls die Holzrahmenbauweise mit diffusionsoffenen Wandaufbauten zum Einsatz. Damit erweitert das Unternehmen seine klassische Positionierung als Holzhaus-Hersteller um größere Wohnbauprojekte für Bauherren, Investoren und Vermieter.
| Anbieter | Kinskofer Holzhaus GmbH |
| Adresse | An der Autobahn 14 A, 92331 Parsberg |
| Land | Deutschland |
| Webseite | https://www.kinskofer-holzhaus.de |
Ein wesentliches Merkmal der Kinskofer-Bauweise ist die Kombination von Holzrahmenbau und Lehm. Holz bildet die tragende Konstruktion, während Lehm gezielt im Wand- und Innenausbau eingesetzt wird. Nach Angaben des Unternehmens werden in einem Kinskofer-Haus je nach Ausführung rund 15 bis 18 Tonnen Lehm verarbeitet. Die Wandkonstruktionen sind diffusionsoffen aufgebaut. Holz- und Lehmbau werden dabei mit weiteren Dämm- und Ausbaukomponenten zu einem mehrschichtigen Wandaufbau kombiniert.
Kinskofer Holzhaus konzentriert sich auf Bauvorhaben in einem regional begrenzten Gebiet rund um den Unternehmensstandort Parsberg. Nahezu vollständig bedient werden die PLZ-Gebiete 85 sowie 90 bis 93, teilweise auch die Gebiete 80, 84 und 94. Je nach Verkehrsanbindung reicht das Liefergebiet in Nord-Süd-Richtung bis etwa 130 Kilometer – damit ungefähr bis in die Räume Bamberg und München – und in Ost-West-Richtung meist rund 100 Kilometer ab Parsberg.