Ursprünglich kommt das Unternehmen aus dem landwirtschaftlichen Bauen – und ist auch heute dort noch sehr aktiv. „Bei Investitionen hat der Agrarbereich aber andere Zyklen als Gewerbe und Industrie“, erklärt Rolf Hörmann, Geschäftsführer des Unternehmens. Über die vergangenen Jahrzehnte hat sich die Firma HÖRMANN einen breiten Horizont an Baumöglichkeiten erschlossen. Neue Entwicklungsmöglichkeiten sieht HÖRMANN insbesondere im Holzbau sowie in der Kombination von Gebäuden mit Photovoltaikanlagen.
Gut laufe das neue Geschäftsfeld mit dem Bau von Mehrfamilienhäusern in Holzbauweise. Das Baumaterial komme ausschließlich aus dem Allgäu und dem nahen Österreich. Aktuelle Projekte seien ein achtstöckiges Gebäude in Leutkirch, aber auch Bauten in Dachau und Schwäbisch Hall. Geplant ist zudem ein zweistöckiges Gebäude in Buchloe mit insgesamt zehn Wohneinheiten – mit eigener Stromerzeugung und Ladestationen für E-Autos.
„Wir machen auch fertige Module für Gewerbe und Wohnen – auf Wunsch auch mit Küche und Bad, die dann vor Ort nur noch vom Lkw abgeladen werden“, erklärt der Geschäftsführer.
Holz spielt bei HÖRMANN eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des Gewerbe-, Industrie- und Wohnungsbaus. „Da bietet es sich natürlich an, zunehmend auch in unserer Branche darauf zu setzen“, sagt Michael Hörmann, Bereichsleiter für Gewerbe- und Industriebau. Seit einigen Jahren ist der Buchloer im Familienbetrieb aktiv und treibt insbesondere den Bereich Holzbau weiter voran.
Die Handwerker in den großen Fertigungshallen bei HÖRMANN in Buchloe im Landkreis Ostallgäu fertigen aus Holz komplette Wandelemente, bei denen Fenster bereits eingebaut und Fassaden weitgehend fertiggestellt werden können. „Die Elemente werden dann zur Baustelle transportiert und können dort so wie sie sind verwendet werden“, sagt Michael Hörmann. „Die Arbeitskraft wird von der Baustelle in die Halle verlegt.“
Ebenfalls zunehmend an Bedeutung gewinnt bei HÖRMANN die Hybridbauweise. „Bei dieser Bauart verwenden die Mitarbeiter/innen bei der Fertigung von Gebäuden und Hallen verschiedene Baustoffe“, erklärt Hörmann. Beispielsweise könne man die Außenwand für eine bessere Dämmwirkung aus Holz gestalten, die Decken für einen besseren Schallschutz aus Beton und die Stützen aus Stahl, da diese dünner sind und weniger Platz benötigen. „So versuchen wir, uns die Vorteile der einzelnen Materialien zunutze zu machen. Und das funktioniert wirklich sehr gut“, berichtet der Bereichsleiter.
„Wir verwenden die PV-Anlagen als Dachhaut oder in Wände integriert“, sagt Michael Hörmann. So werde beispielsweise bei Parkhäusern das Dach aus Photovoltaikmodulen gebaut. Die Elemente erzeugen Strom und können teilweise lichtdurchlässig ausgeführt werden, wodurch auch eine natürliche Belichtung unterstützt wird. Als weitere Nutzungsmöglichkeit könne er sich senkrecht aufgestellte Photovoltaikanlagen als Industriezäune vorstellen. Die Elemente können damit gleichzeitig der Grundstücksabgrenzung und der Stromerzeugung dienen.
HÖRMANN setzt auch am eigenen Unternehmensstandort auf Stromerzeugung mit Photovoltaik. So sind beispielsweise die Abdunklungsjalousien im Besprechungsraum gleichzeitig Photovoltaik-Paneele. Die Kombination aus Solartechnik und Holz ist inzwischen Bestandteil zahlreicher Projekte von HÖRMANN.
„Dazu gehören auch komplette Überdachungen aus transparenten Photovoltaik-Modulen, die nicht nur Strom erzeugen, sondern optisch ansprechend sind“, erklärt Rolf Hörmann.
| Anbieter | Rudolf HÖRMANN GmbH & Co. KG |
| Adresse | Rudolf-Hörmann-Straße 1, 86807 Buchloe |
| Land | Deutschland |
| Webseite | https://www.hoermann-info.de |
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