4 Schritte zum Holzhaus

Energiespartechnik, Energiebewusst Bauen

Energiesparhäuser, Ökologisch Bauen

Die weltweite Entwicklung auf dem Energiesektor mahnt zu einem sinnvollen Energiemix um die Abhängigkeit vom Öl und Gas zu mindern. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, sich über geeignete Maßnahmen zum Energie sparen sowohl beim Hausbau wie bei der Altbausanierung Gedanken zu machen. 

Beim Hausbau richtet sich das Energiekonzept je nach Energieverbrauch auf einen Mix aus Solaranlage, Holzpelletheizung, Wärmepumpe oder Erdwärme. Für die eigene Stromgewinnung eine Photovoltaik-Anlage. Doch auch Besitzer von älteren Gebäuden können die Heizkosten unter Kontrolle halten. Zwei Drittel aller bestehenden Häuser sind nach den heutigen Erkenntnissen wahre Energieschleudern. Jedes Haus, ob Neubau oder Altbau ist ein in sich geschlossenes bauphysikalisches System und bedarf deshalb der besonderen Energieplanung. Wenn sie ein energiesparendes Haus neu bauen wollen, dann helfen ihnen die Holzfertighaushersteller weiter. Energiesparhäuser und ökologisch Bauen sind die Stärken der Haushersteller auf diesem Portal. Mit einem Klick auf den orangenen Button können sie den Kontakt zum Energiesparhaus-Hersteller aufnehmen. 
 

Wärmedämmung Einfamilienhaus

Ein 100 Quadratmeter großes ungedämmtes Einfamilienhaus (Baujahr 1960) verbraucht im Durchschnitt pro Jahr etwa 3700 Liter Heizöl. Wie viel verbraucht ein nach dem aktuellen Stand der Technik errichtetes Niedrigenergiehaus?

Richtige Antwort: Bis zu 700 Liter

In Deutschland wird nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur etwa ein Drittel des jährlichen Energieverbrauchs zur Beheizung von Gebäuden verwendet. Wärmedämmende Maßnahmen bieten dabei ein großes Energieeinsparpotenzial. Der Katalyse Umweltdatenbank zufolge verbraucht ein nach der Wärmeschutzverordnung 1982/84 gebautes Haus rund 1500 Liter Heizöl, ein nach der Wärmeschutzverordnung 1995 gebautes Haus etwa 1000 Liter und ein nach dem aktuellen Stand der Technik errichtetes Niedrigenergiehaus nur etwa 500-700 Liter.     

Energieberatung vom Handwerk

Wer dort wahllos eingreift, kann dieses System ungewollt zum Schlechteren verändern. Wird beispielsweise das Haus von außen gedämmt, geht zwar keine Wärme mehr verloren. Es kann aber auch keine äußere Wärmestrahlung mehr genutzt werden. Mit dicken Dämmschichten wird das Haus systematisch abgeschottet, nicht nur gegen Kälte, sondern auch gegen die kostenlose Sonnenenergie. In solchen Fällen kann es sich lohnen, auch über wärmespeichernde Materialien nachzudenken. Diese können in der Energiebilanz unter Umständen wesentlich mehr Energie sparen also so manche unsachgemäß angebrachte Dämmschicht. Deshalb lohnt sich eine Beratung über sinnvolle Maßnahmen zur Wärmedämmung vom Fachmann (Architekt, Holzbauunternehmen) immer.

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