4 Schritte zum Holzhaus

Bauen mit Holz verbessert CO2-Einsparung

Das Bayerische Zimmererhandwerk veröffentlichte eine Broschüre, die die aktuelle Klimaschutzpolitik kritisch hinterfragt und aufzeigt, wie sie sich effizienter gestalten lässt.

Der Journalist Alexander Neubacher führt darin aus, dass der Staat nur für einen ausreichenden Anreiz sorgen muss, um CO2 einzusparen. Wie das dann am effizientesten geschieht, sollte jeder Bürger und jedes Unternehmen für sich selbst herausfinden und entscheiden. Das würde dazu führen, dass jeweils da investiert wird, wo die CO2-Vermeidungskosten gering sind.

Der Münchner Architekt Holger König berechnete die CO2-Vermeidungskosten für fünf Gebäude. Das Ergebnis: Auch beim „schlechtesten“ der fünf Gebäude sind die CO2 -Vermeidungskosten deutlich niedriger als die von Windkraft und Photovoltaik. König deshalb: „Das Bauen mit Holz ist die wohl effizienteste Methode, um CO2-Emissionen zu vermeiden. Für einen bestimmten Betrag erzielt man die größte CO2- Einsparung – und das sofort, nicht erst über einen langen Zeitraum.“

Zur pdf-Variante der Broschüre geht es hier:
http://www.stopco2.jetzt/

Holzhaus CO2-neutral bauen

CO2 neutral bauen - der Wald ist eine besondere Fabrik, weil Bäume nachwachsend sind. Mit CO2, Wasser und Licht wird der Rohstoff Holz umweltfreundlich produziert. Nebenbei entsteht Sauerstoff! Mit dem Grundprinzip der Natur, der Photosynthese, wird diese wichtige heimische Ressource umweltverträglich produziert, deshalb CO2 neutral bauen.

Genial einfach, einfach genial! Ein Wunder der Natur. Im Holz wird klimawirksames CO2 gespeichert. Im Baustoff Holz findet eine CO2-Speicherung über die Nutzungsdauer des Holzes statt. Wird Holz als Energieholz zur Wärmeerzeugung verwendet, so verbrennt Holz CO2-neutral und spart damit den Verbrauch von klimaschädlichen fossilen Energien (z.B. Öl, Gas, Kohle).

CO2-Speicher

Ein Baum speichert rund 1 Tonne CO2

Ökobilanz und Klimaschutz sind eng verbunden . Jeder verbaute Kubikmeter Holz leistet einen wichtigen Beitrag zu einer Wertschöpfungskette der kurzen Wege. Für eine Tonne Holz speichert ein Baum rund 1,9 Tonnen CO2. Wird das Holz verbaut, bleibt das CO2 in Form von Kohlenstoff gebunden. Der Wald fungiert folglich als CO2-Senker. Er bindet mehr CO2 aus der Luft als er abgibt. Jedoch wirkt die Speicherfunktion von Holz erst bei der Nutzung. Jeder Baumstamm der geerntet wird und im Holzbau Verwendung findet schafft Platz für neues Waldwachstum. Neue Bäume vermehren so den CO2-Speicher durch Holz.

Klimaneutral Bauen

Wer sich für den Bau eines Holzhauses entscheidet, verfügt nicht nur über ein wohngesundes behagliches, energiesparendes Haus, sondern trägt auch gleichzeitig zum Klimaschutz bei, weil dadurch der CO2-Gehalt in der Atmosphäre gemindert wird. Wohnen und Leben im Einklang mit der Natur! Wer ein Holzhaus baut, schützt nachhaltig die Natur und das Klima. Deshalb auch  zum Schutz des Klimas: CO2 neutral bauen.

Bei Bauprodukten aus nicht nachwachsenden Rohstoffen ist dies nicht der Fall, da diese Materialien kein CO2 speichern und deshalb sowohl bei ihrer Herstellung als auch bei ihrer Entsorgung überschüssiges Treibhausgas freisetzen. Deshalb bezieht sich klimaneutrales Bauen aus heutiger Sicht weitgehend auf den Rohstoff Holz.

Hersteller von Holzhäuser / Holzfertighäuser

Holzfertighaus-Hersteller wenden sich dem Holzfertigbau zu. Die Nachfrage nach modernen, energiesparenden und hoch wärmegedämmten Holzfertighäusern ist ungebrochen. Holzfertighäuser in Holzbauweise bieten einen hohen Wohnkomfort. Gesundes Bauen und Wohnen liegt im Trend der Bundesbürger, die sich ein Eigenheim zulegen möchten. Die Zukunft gehört den energiesparenden Holzfertighäusern.