Holzbau in Deutschland liegt im Trend

Die Berufsorganisation des deutschen Zimmerer- und Holzbaugewerbes ist Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes in Berlin. Sie vertritt die branchenspezifischen Interessen der Zimmerer- und Holzbaubetriebe in Deutschland sowie in Europa als Mitglied des Dachverbandes Timber Construction Europe.

Die über 11.600 Zimmereibetriebe in Deutschland beschäftigen über 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Jahresumsatz von 7,8 Mrd. Euro (Holzbau Deutschland Lagebericht 2020).

Zentrale Aufgabe von Holzbau Deutschland ist die Zukunftssicherung des Zimmererhandwerks und des Holzbaus. Angestammte Tätigkeitsbereiche des Holzbaus werden bewahrt, ausgebaut und weiterentwickelt. Neue Tätigkeitsfelder werden erschlossen.

Holzbauquote in Deutschland steigt in 2019 auf 18,7 Prozent

Wie die Berufsorganisation Holzbau Deutschland mitteilt, ist in 2019 die Holzbauquote sowohl im Wohnbau (Neubau) als auch im Nichtwohnbau (Neubau) fast in allen Bundesländern erneut gestiegen. Beim Neubau von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern stieg die Quote gegenüber 2018 um 0,9 Prozentpunkte auf 18,7 Prozent. Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern rangieren beim Anteil der überwiegend in Holzbauweise neu errichteten Wohnhäuser auf den ersten drei Plätzen.

Die höchsten Steigerungsraten bei der Holzbauquote erzielten Rheinland-Pfalz mit einem Plus von 2,7 Prozentpunkten, Thüringen mit plus 2,1 Prozentpunkten und Baden-Württemberg mit plus 2,0 Prozentpunkten. Aber auch das Saarland sowie der Stadtstaat Bremen weisen Steigerungsraten von 1,0 bzw. 1,1 Prozentpunkten auf.

Beim Neubau von Gebäuden, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden, wie zum Beispiel Büro- oder Fabrikgebäuden, Lagerhallen, Schulen, Krankenhäuser und ähnlichen, stieg die Holzbauquote 2019 gegenüber Vorjahr bundesweit um 1,7 Prozentpunkte auf 19,5 Prozent. Die Bundesländer mit den größten Steigerungsraten im Nichtwohnbau in Holzbauweise waren Bremen (plus 8,5 Prozentpunkte), Thüringen (plus 5,3 Prozentpunkte), Niedersachsen (plus 4,9 Prozentpunkte) und Berlin (plus 4,5 Prozentpunkte). Die Zahlen belegen, dass das Interesse am Holzbau weiter wächst. Einige Bundesländer verzeichnen gerade bei Nichtwohnbauten in Holz zum Teil deutlich Zuwächse. 

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