Investoren und Kommunen müssen klimafreundlich bauen

Klimafreundliches Bauen ist heute wichtiger denn je, da die Umweltbelastungen durch die Bauindustrie erheblich sind. Laut Schätzungen des Global Status Reports des UN-Umweltprogramms stammen etwa 39% der weltweiten energiebedingten CO2-Emissionen aus Gebäuden und Bauprozessen. Klimafreundliches Bauen zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen der Bauindustrie zu reduzieren, indem nachhaltige Baumaterialien wie z.B. Holz, Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen eingesetzt werden.

Substitution von herkömmlichen Baustoffen ist notwendig

Holz kann als Baumaterial eine wichtige Rolle für klimagerechteres Bauen übernehmen. Der nachwachsende Rohstoff speichert während der Nutzungsdauer biogenen Kohlenstoff und benötigt bei geeigneter Verarbeitung häufig weniger Herstellungsenergie als energieintensive Baustoffe wie Beton oder Stahl. Entscheidend ist jedoch immer die konkrete Projektbilanz über Holzherkunft, Verarbeitung, Transport, Konstruktion, Gebäudebetrieb, Rückbau und Wiederverwertung. Holz als Baumaterial hat damit das Potenzial, über einen langen Zeitraum als temporärer Kohlenstoffspeicher zu wirken.

Die Klimavorteile des Holzbaus können projektbezogen auch über Speicher- und Substitutionseffekte betrachtet werden. Holz speichert Kohlenstoff und kann emissionsintensive Baustoffe teilweise ersetzen. In wissenschaftlichen Betrachtungen werden solche Substitutionseffekte je nach Bauprodukt, Vergleichsmaßstab und Bilanzgrenze unterschiedlich bewertet. Entscheidend ist deshalb nicht eine pauschale Aussage, sondern die nachvollziehbare Berechnung im konkreten Bauprojekt. Zugleich führen Klimakrise, Klimaziele und ESG-Anforderungen dazu, dass Auftraggeber verstärkt Holz- und Holzhybridbauweisen prüfen und klassische Bauweisen projektbezogen hinterfragen.

Klimagerechteres Bauen umfasst eine Reihe von Maßnahmen und Technologien, die darauf abzielen, Energieverbrauch, graue Emissionen und den CO₂-Fußabdruck von Gebäuden zu reduzieren. Dazu gehören eine effiziente Gebäudehülle, gute Dämmung, passende Heiz- und Kühlsysteme, erneuerbare Energien wie Solarenergie, Photovoltaik, Geothermie oder Biomasse sowie eine Architektur, die Standort, Nutzung, Tageslicht, Materialwahl und Gebäudebetrieb frühzeitig zusammendenkt.

Klimagerechteres Bauen ist nicht nur aus ökologischer Sicht relevant, sondern kann auch wirtschaftliche Vorteile bringen. Energieeffiziente Gebäude können Betriebskosten senken, die Nutzungsqualität verbessern und die langfristige Attraktivität von Immobilien erhöhen. Insgesamt wird die projektbezogene Betrachtung von Materialwahl, Energieeffizienz, Lebenszyklus und Rückbaubarkeit immer wichtiger, um Bauprojekte zukunftsfähig, wirtschaftlich und ressourcenschonend umzusetzen.

Investoren und Kommunen schätzen Holzbauwelt.de

Investoren und Kommunen, die an klimafreundlichem Bauen interessiert sind, schätzen daher die Möglichkeit, auf dem kuratierten Entscheider-Portal Holzbauwelt.de eine breite Palette von Informationen und Ressourcen zu finden, um ihre Kenntnisse über den Holzbau zu vertiefen und in ihre Projekte zu integrieren.

Auf Holzbauwelt.de können sie sich über innovative Bauprojekte und -methoden informieren, mit Experten in Kontakt treten und geeignete Holzbaulösungen für ihre spezifischen Anforderungen finden. Das Portal vereint viele gebaute Projektbeispiele in Holzhybridbauweise, Holzmodul- und Holzfertigbauweise. Weitere Bezugsquellen erhalten Sie über Direktanfragen per E-Mail (info(at)holzbauwelt.de) aus dem betreuten holzbauspezifischen Firmen-Portfolio.

Investoren und Kommunen schätzen Holzbauwelt.de aus mehreren Gründen:

  1. Informationen und Ressourcen: Holzbauwelt.de bietet eine Fülle von Informationen und Ressourcen rund um das Thema nachhaltiges Bauen mit Holz. Hierzu gehören Informationen über verschiedene Holzbauweisen (z.B. Holzhybridbau, Holzmodulbau), sowie Informationen zu Förderprogrammen und relevanten Vorschriften.
  2. Netzwerk und Austausch: Holzbauwelt.de bietet eine Plattform für Investoren und Kommunen, um sich mit anderen Akteuren in der Branche zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen. Dies kann dazu beitragen, Synergien zu schaffen, die Umsetzung von Projekten zu erleichtern und die Sichtbarkeit von nachhaltigem Bauen mit Holz zu erhöhen.
  3. Unterstützung und Beratung: Holzbauwelt.de bietet auch Unterstützung und Beratung für Investoren und Kommunen, die sich für nachhaltiges Bauen mit Holz interessieren. Hierzu zählen z.B. die Unterstützung bei der Projektentwicklung und Suche nach geeigneten Firmen mit entsprechendem Know How im Holzbau.
  4. Nachhaltigkeit: Investoren und Kommunen, die sich für das klimafreundliche und CO2-neutrale Bauen interessieren, schätzen die Nachhaltigkeit von Holz als Baustoff. Holz ist ein erneuerbarer Rohstoff, der bei der Herstellung und Entsorgung wesentlich weniger Energie verbraucht als andere Baustoffe. Darüber hinaus kann Holz Kohlenstoff speichern, was zur Verringerung von Treibhausgasemissionen beiträgt.

Insgesamt bietet Holzbauwelt.de eine umfassende Plattform für Investoren und Kommunen, die sich für nachhaltiges Bauen mit Holz interessieren. Das Fachportal bietet Informationen, Ressourcen, Netzwerkmöglichkeiten und Beratungsdienste, die dazu beitragen, die Umsetzung von nachhaltigen Bauprojekten zu erleichtern und die Sichtbarkeit von Holz als nachhaltigem Baustoff zu erhöhen.


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