Hotel Krone Oettingen

Vorzeigeprojekt für Holzmodulbau im denkmalgeschützten Kontext

Mit dem Hotel Krone in Oettingen ist ein Projekt entstanden, das historische Bausubstanz und modernen Holzmodulbau überzeugend zusammenführt. Das traditionsreiche Gasthaus am Marktplatz, ein Einzeldenkmal aus dem 15. Jahrhundert, wurde instandgesetzt und um einen zurückhaltend gestalteten Neubau ergänzt. Der neue Hoteltrakt mit Zimmern, Lounge, Tagungsräumen und Wellnessbereich wurde als hochmoderner Holzmodulbau realisiert und verbindet die historischen Gebäude schlicht, barrierefrei und funktional.

 Hotel Krone Oettingen BS Holzmodulbau
Hotel Krone Oettingen, BS Holzmodulbau

Hinweis:
Abbildungen können Sonderausstattung enthalten.

Merkmale Hotel Krone Oettingen

 

 

 

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Holzmodulbau für Tempo, Präzision und Qualität

Die besondere Stärke des Projekts liegt in der seriellen Umsetzung der Hotelzimmer. Die Zimmerei Stark fertigte 30 voll möblierte, bezugsbereite Hotelzimmer in Modulbauweise vor und realisierte den Neubau innerhalb von nur zwölf Wochen. Das zeigt, welches Potenzial der Holzmodulbau gerade bei zeitkritischen Hotelprojekten bietet: hohe Vorfertigung, kurze Montagezeiten und eine planbare Ausführungsqualität.

Denkmalgerechte Ergänzung statt gestalterischer Konkurrenz

Das Projekt lebt von der Balance aus Alt und Neu. Der historische Bestand bleibt in seiner Bedeutung ablesbar, während der Neubau bewusst zurückhaltend konzipiert wurde. So entsteht keine Konkurrenz zum Denkmal, sondern eine funktionale und architektonische Ergänzung. Genau diese Haltung macht das Hotel Krone zu einem starken Beispiel dafür, wie sich Denkmalschutz, moderne Anforderungen an Hotellerie und industriell vorgefertigter Holzbau sinnvoll verbinden lassen.

Neue Qualität für Übernachtung, Aufenthalt und Veranstaltungen

Das Hotel Krone ist weit mehr als ein Beherbergungsbetrieb. Der Kronensaal mit seinem Zollingergewölbe wird als besondere Eventlocation beschrieben, während der Neubau zusätzliche Qualitäten für Übernachtung, Tagung und Wellness schafft. Mit der Wiedereröffnung wurde in Oettingen wieder eine höherwertige Übernachtungsmöglichkeit geschaffen; nach Betreiberangaben stehen insgesamt 40 Hotelzimmer zur Verfügung. Damit stärkt das Projekt nicht nur das einzelne Gebäude, sondern auch die städtebauliche und touristische Funktion des Standorts.

Ein Referenzprojekt für Holzbau im anspruchsvollen Kontext

Aus Holzbauwelt-Sicht ist das Hotel Krone Oettingen vor allem deshalb relevant, weil hier Holzmodulbau nicht isoliert als reine Bauweise erscheint, sondern als Teil einer anspruchsvollen Gesamtlösung. Das Projekt zeigt, dass modulare Holzsysteme auch dort überzeugen, wo Denkmalschutz, städtebauliche Sensibilität, hochwertige Innenräume und wirtschaftlicher Zeitdruck zusammenkommen. Genau darin liegt sein Vorbildcharakter: Holzmodulbau als präzises Instrument für komplexe Bauaufgaben.

BS Holzmodulbau

Modulares Bauen mit der Kompetenz von Baumgarten und Stark

Die BS Holzmodulbau GmbH entwickelt und realisiert moderne Holzmodulbau-Lösungen für eine nachhaltige, effiziente und planbare Baupraxis. Das Unternehmen setzt auf prozessoptimierte Abläufe, standardisierte Planung und serielle Fertigung im Werk. So entstehen hochwertige, kreislauffähige Gebäude aus Holzmodulen – inklusive Dach, Fassade, technischer Gebäudeausstattung und Innenausbau.

Zum Anbieter

Bautafel

Projekt Hotel Krone Oettingen
Standort Schloßstraße 34, 86732 Oettingen i. Bay.
Projektart Sanierung und Weiterentwicklung eines historischen Gasthauses mit ergänzendem Hotelneubau in Holzmodulbauweise
Nutzung Hotel, Lounge, Tagungsräume, Wellnessbereich, Eventlocation / Kronensaal
Besonderheit Holzmodulbau als denkmalgerechte Ergänzung eines Einzeldenkmals aus dem 15. Jahrhundert
Modulbau 30 voll möblierte Hotelzimmer in Modulbauweise, umgesetzt in nur 12 Wochen
Gesamtkapazität Hotel 40 Zimmer
Bauherr Stadt Oettingen / Bayern
Holzmodulbau / Ausführung Zimmerei STARK
Architektur / Denkmalpflege Architekturbüro Feulner und Häffner, Ellingen / Weißenburg
Förderkontext Unterstützt durch Bundesmittel aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ sowie bayerische Landesmittel