4 Schritte zum Holzhaus

Was ist ein Niedrigstenergiehaus?

Niedrigstenergiegebäude als neuer Energiestandard beim Bauen

Dieser Begriff ist ursprünglich als Steigerung des "Niedrigenergiehaus" gebräuchlich, um eine ausgezeichnete thermische Gebäudequalität zu beschreiben, die den Passivhausstandard nicht ganz erreicht oder nicht erreichen will. 

Der Übergang zum Passivhaus und der Verzicht auf ein konventionelles Heizsystem verlangt doch erhebliche zusätzliche Maßnahmen, die nicht jeder Bauherr umsetzen möchte. In diesem Zusammenhang sind zum Beispiel die Themen Wärmebrückenfreiheit oder Passivhausfenster zu nennen.

Niedrigstenergiehaus Lebensraum Holz
Niedrigstenergiehaus Lebensraum Holz

EU-Gebäuderichtlinie

Die in 2018 verkündete EU-Gebäuderichtlinie setzt nun die Regeln bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts klar und deutlich. Die zuständigen Bundesministerien arbeiten zurzeit einen neuen Entwurf für das Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) aus und wollen es bis Ende 2018 auf den Weg bringen.

Die Bundesregierung hat bislang noch keine eigenen konkreten Vorgaben definiert für sogenannte Niedrigstenergiegebäude, die ab 2021 für private Gebäude als Standard gelten sollen. Das schreibt die EU-Gebäuderichtlinie vor.

Was bedeutet das für einen Neubau?

Für den Neubau bedeutet das, dass nach Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie auf nationales deutsches Baurecht nur noch emissionsarme Niedrigstenergiegebäude zu bauen sind. Ab 2021 sollen die Mitgliedsstaaten sicherstellen, dass alle Neubauten als Niedrigstenergiehäuser („nearly zero-energy building“) errichtet werden. Bei Niedrigstenergiehäusern liegt der Energiebedarf fast bei Null.

Niedrigstenergiehäuser