4 Schritte zum Holzhaus

Effizienzhaus

Effizienzhäuser sind Gebäude, die sich durch eine besonders energieeffiziente Bauweise und Gebäudetechnik auszeichnen und die eine höhere Energieeffizienz erreichen als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Gemessen wird die Energieeffizienz eines Gebäudes anhand des Transmissionswärmeverlustes (Wärmeverlust durch die Gebäudehülle wie Dämmung und Fenster) und darauf aufbauend des Jahresprimärenergiebedarfs (einen großen Einfluss hat der genutzte Energieträger). Für diese Kennzahlen definiert die Energieeinsparverordnung (EnEV) die Ermittlung von Referenzwerten. Darauf aufbauend erfolgt die Zuordnung in verschiedene staatliche Förderstandards der KfW.

Haus Grenzach-Whylen, Frammelsberger Holzhaus
Haus Grenzach-Whylen, Frammelsberger Holzhaus

Beispiel: Haus Grenzach-Whylen, Frammelsberger Holzhaus

Wohngesundes Familienidyll

Wie aus einem fröhlichen Bilderbuch entsprungen, trohnt das Haus am Hang über der Kleinstadt. Die Holzfassade im hellen Vanilleton, das Tonziegeldach in warmem Terrakotta sowie die weißen Fensterrahmen und -läden verleihen dem eineinhalb geschossigen, quaderförmigen Baukörper mit seinem eingeschossigen Anbau ein frisches und heiteres Gewand.

Haus Grenzach-Whylen

 

Gebäudestandards

Gebäudestandards stufen Gebäude anhand ihres jährlichen spezifischen Energiebedarfs (zumeist Primärenergie) ein. Der Gesetzgeber begrenzte erstmals 1977 mit der 1. Wärmeschutzverordnung die maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten von Bauteilen und damit die Wärmeverluste der Gebäudehülle. Novellierungen mit steigenden Anforderungen folgten in den Jahren 1982 und 1995.

Mit der Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahr 2002 wurde die Wärmeschutzverordnung mit der Heizungsanlagenverordnung zusammengeführt. Seither werden die energetische Bauteilqualität und die Anlagentechnik eines Gebäudes nicht mehr getrennt voneinander sondern ganzheitlich in einem System betrachtet.

Förderungen der Bundesländer

Effizienzhäuser