4 Schritte zum Holzhaus

Plusenergiehaus

Erzeugt mehr Energie als es selbst verbraucht

Vom Niedrigenergiehaus zum Passivhaus und zum Plusenergiehaus, die Entwicklung im energieeffizienten Hausbau geht weiter. Die Fertighaushersteller und Holzhaushersteller stellen sich künftig auf den Bau von Plusenergiehäuser ein.

Energieeffizienz durch das Einsparen von Energie und Energieerzeugung durch regenerative Energien sind der Maßstab beim energieeffizienten Bauen. Die Energiespeicherung und die effiziente Verwendung von überschüssigem Ökostrom im Rahmen der Elektromobilität z.B. für das Elektroauto sind weitere Optionen für eine nachhaltige Entwicklung zum Plus-Energie-Haus.

Plusenergiehaus in Holzbauweise
Plusenergiehaus in Holzbauweise

Plusenergiehaus bauen in Holzbauweise

Ein Haus bauen, das energieautark ist, kann die eigene Energie selbst erzeugen, speichern und verbrauchen. Gebäude, welche darüber hinaus keine externe Energie beziehen und sich selbst versorgen nennt man energieautark. Steigende Energiepreise und der damit verbundene Trend zum Nullenergiehaus und Niedrigstenergiehaus sind die Treiber dieser Entwicklung.

Dass ein Plusenergiehaus sogar mehr Energie erzeugt als es verbraucht ist die Revolution im Einfamilienhausbau. Heute im Jahr 2014 ist es bereits möglich ein Plusenergiehaus als Holzhaus zu bauen. Es liegen also bereits Erfahrungen von Holzfertighaus-Herstellern vor, um Plusenergiehäuser in Holzbauweise bauen zu können. 

Von 2021 sollen nur noch Niedrigstenergiehäuser die Norm in Europa werden, die auf dem eigenen Grundstück soviel Energie erzeugen wie sie selbst verbrauchen. Jetzt sind die Haushersteller-Unternehmen gefordert sich auf diese Entwicklung einzustellen und entsprechende Planungen voran zu treiben. Ein Plus-Energie-Haus zu bauen ist somit eine große planerische Herausforderung.

Das Bundesministerium für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung (BMVBS) hat dies erkannt und 2011 ein Forschungs-Förderprogramm für Modellhäuser aufgelegt, die den sogenannten „Effizienzhaus-Plus“-Standard erfüllen. Diese Gebäude müssen übers Jahr gesehen sowohl eine positive Primärenergie- als auch eine positive Endenergiebilanz aufweisen. Zudem soll der Eigennutzungsgrad der selbst erzeugten Solarenergie so hoch wie möglich ausfallen. Das heißt, es soll so wenig Strom wie möglich ins öffentliche Netz eingespeist und wieder von dort bezogen werden.

Plusenergiehäuser